• Deutsche Bank AG - Kürzel: DBK - ISIN: DE0005140008
    Börse: XETRA / Kursstand: 6,153 €

Essen (Godmode-Trader.de) - Wie bereits im Rahmen der vorläufigen Zahlen bekannt gegeben, sanken die Nettoerlöse der Deutschen Bank im vierten Quartal 2019 (testiert) um 4 Prozent auf 5,35 Mrd. Euro. Demgegenüber erhöhten sich die Aufwendungen deutlich um 13 Prozent auf 6,40 Mrd. Euro. Dies führe dazu, dass sich das EBT deutlich auf minus 1,29 (Vj.: -0,32) Mrd. Euro verschlechterte.

Besonders die Kernsegmente Unternehmensbank und Privatkundenbank entwickelten sich schlechter als erwartet. Das Nettoergebnis verschlechterte sich auf minus 1,60 (Vj.: -0,50) Mrd. Euro. Im Rahmen des Geschäftsberichts 2019 hat die Deutsche Bank die Guidance ihres Restrukturierungsplans bis 2022 sowie die Mittelfristziele für 2020 bestätigt, merkt jedoch an, dass die Marktauswirkungen von Covid-19 auch Auswirkungen auf die Bank haben werden.

Aus Sicht der National-Bank werden besonders die Unternehmensbank und die Privatkundenbank unter Kreditausfällen von Kunden leiden. Dies dürfte zur Folge haben, dass die Bank ihre Ziele für 2020 verfehlen werde und womöglich die Ziele für 2022 zeitlich nach hinten verschieben müssem, so Analyst Jan Lennertz. Der Experte senkte seine Gewinnschätzungen. Bei einem neuen Kursziel von 5,60 (alt: 6,80) Euro votiert die National-Bank weiterhin mit „Verkaufen“ für die Deutsche Bank-Aktie.

Die Deutsche Bank selbst sieht sich mit Blick auf die Corona-Pandemie besser für wirtschaftliche Krisen gerüstet als vor einem Jahr. Allerdings sei es derzeit „noch nicht möglich, sämtliche Folgen für die Gesamtwirtschaft abzuschätzen", sagte Vorstandschef Christian Sewing am vergangenen Freitag anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts in Frankfurt.

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