• Geplante US-Strafzölle treffen vor allem Deutschland
  • sentix Konjunkturindex: Notenbankimpulse verpuffen
  • EZB sieht Banken für Krisenfall gut gerüstet
  • Deutsche Industrie erleidet Auftragsschwund
  • ifo: Deutschland und Europa gewinnen durch Yuan-Abwertung
  • AMS scheitert mit Osram-Übernahme
  • Bayer: Hoffnung auf Glyphosat-Einigung
  • HSBC will offenbar bis zu 10.000 Stellen streichen

DAX & Wall Street

  • Der deutsche Aktienmarkt hat seine Erholung von den vorangegangenen Kursverlusten auch zu Beginn der neuen Woche fortgesetzt. Der DAX konnte am Montag um 0,70 Prozent auf 12.097,43 Punkte zulegen. Vor allem die Hoffnung auf Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sorgten für ein wenig gute Stimmung, nachdem Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Ende der vergangenen Woche gesagt hatte, dass er größere Fortschritte als erwartet für möglich halte. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zögert die chinesische Seite allerdings zunehmend, ein tiefgreifendes Handelsabkommen abzuschließen. Der Abwärtstrend der deutschen Industrie hält unterdessen weiter an. Die Bestelleingänge sind im August unerwartet deutlich gesunken.
  • Der S&P 500 beendet den Tag 0,5 Prozent im Minus, der Dow Jones verliert 0,4 % und der Nasdaq Composite läuft 0,3 % zurück. Bei den Einzelwerten Stach Silicon Motion nach Anhebung der Guidance mit einem Plus von 6,8 Prozent heraus und PG & E (+5,8 %) profitierte von der Meldung, dass etwaige Schadensersatzansprüche resultierend aus den kalifornischen Waldbränden bei 13,5 Milliarden Dollar gedeckelt werden.

Chartanalysen des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Amazon will seine Technologie zum kassenlosen Bezahlen in den Amazon-Go-Supermärkten auch an andere Lädenbetreiber lizensieren. Konkrete Gespräche gebe es bereits mit dem Flughafenshop-Betreiber OTG und Kinokette Cineworld, wie der Finanzsender CNBC berichtet. Auch in Baseball-Stadien könne die Technologie zum Einsatz kommen. Bis Ende 2020 will Amazon mehrer hundert Läden mit der Kassentechnik ausstatten. Amazon betreibt inzwischen 18 eigene Läden. In den Amazon-Go-Läden melden sich Kunden zunächst mit einem Smartphone an. Anschließend werden die mitgenommenen Artikel beim Verlassen des Ladens automatisch in Rechnung gestellt bzw. bezahlt.
  • Laut einem Pressebericht mit Bezug auf informierte Kreise, steht ThyssenKrupp vor einem erneuten Umbau. Die Sparten Komponentenfertigung und Anlagenbau sollen aufgelöst werden, am Dienstag sollen die Pläne mitgeteilt werden.
  • Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat den erfolgreichen Abschluss der Übernahme von Versum Materials mit einem Volumen von rund 5,8 Mrd. Euro bekannt gegeben. Mit dem Zusammenschluss soll Merck laut Unternehmensangeben zu einem führenden Anbieter im Bereich der Elektronikmaterialien für die Halbleiter- und Displayindustrien werden. Der Vollzug der Transaktion folge auf die jüngst erteilte Genehmigung der chinesischen Kartellbehörde, die letzte notwendige Bedingung für den Abschluss der Akquisition, teilte der Konzern am Montag mit. Mit der Übernahme steigt die Anzahl der Merck-Mitarbeiter um rund 2.300 auf insgesamt etwa 56.000 Beschäftigte in 66 Ländern. Ab 2022 erwartet Merck Synergien in Höhe von 75 Mio. Euro pro Jahr.
  • Der Chiphersteller Dialog Semiconductor übernimmt den mittelständischen Halbleiterhersteller Creative Chips aus Bingen. Das Unternehmen operiere ähnlich wie Dialog und adressiere den deutschen Industrie- und Automobilmarkt, teilte der Konzern mit.
  • General Electric hat die Pensionspläne von tausenden Mitarbeitern gestoppt. Der Schritt soll das Pensionsdefizit des Konzerns um fünf bis acht Mrd. Dollar und die Verschuldung um vier bis sechs Mrd. Dollar senken. Im vierten Quartal werde GE eine Sonderbelastung für den Plan verbuchen, hieß es.
    Der geplante Zusammenschluss des US-Flugzeugbauers Boeing und des brasilianischen Herstellers Embraer stößt bei der EU-Kommission auf Bedenken. Nun wurde die vertiefte Prüfung eingeleitet, wie die Wettbewerbsbehörde am Montag mitteilte. Boeing will für 4,2 Mrd. Dollar 80 % am Verkehrsflugzeug- und Service-Geschäft von Embraer übernehmen.
  • Bayer hat einen Zeitungsbericht bestätigt, dass der Beginn eines anstehenden Glyphosat-Schadensersatzverfahren in den USA auf das nächste Jahr verschoben worden ist. Der Prozess, der ursprünglich am 15. Oktober in St. Louis, Missouri, beginnen sollte, wo der Herbizidhersteller Monsanto ansässig ist, wird erst 2020 beginnen.
  • Tesla hat zuletzt ein großes Update für die Onboard-Software seiner Fahrzeuge veröffentlicht. Besonders das neue Feature "Smart Summon" steht im Blick. Der Fahrer soll damit seinen parkenden Tesla zu sich rufen können. Voraussetzung dafür ist ein direkter Sichtkontakt mit dem Auto und ein Maximalabstand von 60 Metern.
  • PayPal wird sich nicht bei Facebooks geplanter Digitalwährung Libra beteiligen. Zuvor hatte es verschiedene Medienberichte über angebliche Bedenken angesichts der schweren Kritik an dem Projekt gegeben.
  • Daimler muss laut einem Medienbericht möglicherweise 260.000 Transporter (Sprinter) wegen des Verdachts auf eine illegale Abgasteuerung zurückrufen. Die Wagen mit der Abgasnorm Euro 5, die bis 2016 hergestellt wurden, sollen nach einem Urteil des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) vom 25. September eine „unzulässige Abschaltvorrichtung" verwenden, wie die "Bild am Sonntag" berichtete.
  • Laut einem Bericht des "Handelsblatts" ist es im Opel-Werk Eisenach offenbar zu Produktionsproblemen gekommen. Infolge einer holprigen Umstellung von Kleinwagen auf den SUV Grandland X liegt das Werk bei der Ende August gestarteten Produktion laut Bericht rund 4.000 Einheiten hinter den Soll-Zahlen. Intern sei von einer „krassen Fehlplanung" die Rede. Probleme gebe es mit veralteten Maschinen und der IT.
  • Der Immobilienfinanzierer Hypoport hat in den ersten neun Monaten des Jahres sein Transaktionsvolumen um 18 Prozent auf 50,4 Mrd. Euro gesteigert. 95 Prozent davon entfielen auf Immobilienfinanzierung und Bausparen. Vorstandschef Ronald Slabke sprach von einer nachhaltig positiven Entwicklung.
  • Dem österreichischen Chiphersteller AMS wurden bei der geplanten Übernahme des Lichtkonzerns Osram bis zum Ende der Annahmefrist für das Angebot nur 51,6 Prozent angedient. Die selbstgesetzte Mindestschwelle für den Erfolg des Übernahmeangebots von 62,5 Prozent wurde damit klar unterlaufen. AMS will seine Übernahmepläne dennoch weiter verfolgen.
  • Die britische HSBC-Bank plant offenbar die Streichung von bis zu 10.000 Stellen. Ziel sei es, die Kosten zu senken, meldete die „Financial Times“ am Sonntagabend unter Berufung auf zwei in die Pläne eingeweihte Personen.
  • Der für Mitte Oktober geplante Prozess gegen den Pharma- und Chemiekonzern Bayer um den Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat wird verschoben. Nach Vereinbarung beider Seiten wird der Prozess auf Anfang 2020 vertagt werden", sagte der Chef-Verhandler im Mediationsverfahren zwischen Bayer und den Klägeranwälten, Kenneth Feinberg, dem „Handelsblatt“. Bisher war geplant, dass sich beide Seiten ab Mitte Oktober vor einem Gericht in St. Louis/US-Bundesstaat treffen, um über die Gesundheitsgefahren des glyphosathaltigen Mittel Roundup von Monsanto zu streiten. Die Vertagung gilt dem Blatt zufolge als Hinweis dafür, dass Bayer und die Anwälte der Kläger auf einen Vergleich zusteuern und dabei Fortschritte erzielen.
  • Deutsche-Post-Vorstandschef Frank Appel erwartet für das Geschäft mit Elektrotransportern 2019 erneut einen deutlichen Verlust. „Ein signifikanter zweistelliger Millionenbetrag wird es auch dieses Jahr werden“, so Appel gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zum voraussichtlichen Jahresergebnis der Tochter. Das selbst entwickelte Lieferfahrzeug mit Elektroantrieb sei dennoch eine tolle Erfolgsgeschichte für den Konzern, so Appel. Die Post wolle aber kein Autohersteller werden. Deshalb spreche der Konzern mit potenziellen Partnern und mit Kaufinteressenten. Seit Montag ist der ehemalige Manager des US-Elektroautobauers Tesla, Peter Bardenfleth-Hansen, bei der Deutschen Post-Tochter Streetscooter GmbH für das weitere Wachstum und den Aufbau der internationalen Vertriebsorganisation zuständig. Als neuer Technik-Vorstand soll der bisherige OFrd-Manger Ulrich Stuhec die Produktentwicklung inklusive autonomes Fahren vorantreiben.

Konjunktur & Politik

  • US-Präsident Donald Trump hat mit einer völligen Zerstörung der türkischen Wirtschaft gedroht. "Wenn die Türkei irgendetwas tut, was ich in meiner großen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen (was ich bereits getan habe!)", schrieb Trump auf Twitter. Zusammen mit Europa müsse die Türkei auf die festgenommenen IS-Kämpfer achten. "Es ist jetzt an der Zeit, dass andere in der Region, einige von großem Reichtum, ihr eigenes Territorium schützen. Die USA sind großartig!", schrieb Trump weiter.
  • Mehr als die Hälfte aller Banken in der Eurozone würde ernsthafte Liquiditätsprobleme, die für ein halbes Jahr anhalten, nicht überleben. Dies ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten EZB-Ergänzungsuntersuchung zum letzten Banken-Stresstest. Von insgesamt 103 untersuchten Großbanken in der Eurozone würden 52 Banken innerhalb von sechs Monaten untergehen, wenn finanzielle Gegenparteien und einige Unternehmenskunden ihr Geld abzögen, so die Ergebnisse. Vier Banken würden innerhalb eines halben Jahres untergehen, wenn sie vom Geldmarkt abgeschnitten wären.
  • US-Präsident Donald Trump wollte verhindern, dass seine Steuerunterlagen öffentlich werden. Im Rechtsstreit hat er nun eine Niederlage vor einem US-Bundesgericht erlitten. Es geht um Steuerunterlagen aus acht Jahren, welche die Staatsanwaltschaft in Manhattan als Beweismittel bei der Steuerberatungsfirma Mazars USA angefordert hatte: Trump versuchte, eine Herausgabe der Unterlagen zu verhindern. Ein Bundesgericht entschied nun: Er muss die Unterlagen herausgeben. Wie die "New York Times" berichtet, dürften seine Anwälte aber juristisch gegen diese Entscheidung vorgehen.
  • Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die meisten Geldhäuser im Euroraum für den Krisenfall gut vorbereitet. Die Liquiditätssituation sei insgesamt „komfortabel" trotz einiger Verwundbarkeiten, erklärten die EZB-Bankenaufseher am Montag. Die Aufseher prüften, wie viele Tage Banken im Falle eines Schocks „anhand der verfügbaren Zahlungsmittel und Sicherheiten ohne Zugang zu den Refinanzierungsmärkten ihre Geschäftstätigkeit aufrechterhalten" können. Den Angaben zufolge hält etwa die Hälfte der Geldhäuser mehr als sechs Monate durch, ohne auf fremdes Kapital angewiesen zu sein. An dem speziellen Stresstest beteiligten sich 103 Institute. Zu einzelnen Kredithäusern wurden keine Angaben gemacht.
  • Die USA werden eine geplante Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien nicht behindern. Dies erklärte das Weiße Haus am Sonntag nach einem Telefongespräch von US-Präsident Donald Trump und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die USA würden den Einsatz weder unterstützen noch sich daran beteiligen und US-Streitkräfte würden sich aus dem Gebiet zurückziehen.
  • Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zögert die chinesische Seite, ein breites Handelsabkommen mit den USA abzuschließen. Wie es hieß, habe sich das Spektrum der Themen, über die diskutiert werden sollen, erheblich verringert
  • Der Demokrat Bernie Sanders hat einen Plan vorgestellt, mit dem er sein Partei unabhängig Unternehmensspenden machen will. Die Gelder aus der Wirtschaft seien nichts weiter als eine Form von Korruption und müssten aufhören, damit die Politik wieder die amerikanischen Bürger repräsentieren kann. Ein korruptes System könne nicht überwunden werden, wenn man gleichzeitig davon finanziert werde.
  • Die von den USA angekündigten Strafzölle auf Importe aus Europa werden vor allem Deutschland treffen, wie die Zeitung „Die Welt“ unter Berufung auf ein bisher unveröffentlichtes Dokument des US-Handelsministeriums berichtet. Demnach sind deutsche Importe im Wert von rund 2,4 Mrd. Dollar pro Jahr betroffen. Dies sei der höchste Betrag und allen EU-Mitgliedsstaaten.
  • Eine positive Reaktion auf die Hilfsmaßnahmen der Notenbanken fiel aus: Die Anlegerstimmung hat sich im Oktober wieder verschlechtert. Der vom Analysehaus Sentix erhobene Konjunkturindikator fiel auf breiter Front. Für Euroland markiert der sentix Konjunktur-Gesamtindex mit -16,8 Punkten den tiefsten Stand seit April 2013. „Die Erholung der Erwartungswerte aus dem Vormonat ist damit komplett verpufft“, konstatierte Sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy. „Zudem gibt die Lagebeurteilung Anlass zur Sorge“. Für Euroland fällt diese um sechs Punkte auf ein Fünf-Jahrestief und für Deutschland sinkt der Wert das fünfte Mal in Folge mit rasanter Geschwindigkeit. „Rezessionsängste sind und bleiben immanent", kommentierte der Sentix-Experte die Lage.
  • Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet trotz der sich abschwächenden Konjunktur mit einem stabilen Privatkonsum. „Die Stimmungslage der Verbraucher ist zwar weit von der Hochstimmung vergangener Jahre entfernt", teilte der Verband am Montag mit, „mit einem Einbruch des privaten Konsums ist aber auch in den kommenden Monaten nicht zu rechnen". Gründe seien unter anderem die nach wie vor robuste Lage auf dem Arbeitsmarkt sowie in den vergangengen Jahren gestiegene Löhne und Renten.
  • Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an William Kaelin (USA), Peter Ratcliffe (Großbritannien) und Gregg Semenza (USA). Die Forscher haben molekulare Mechanismen entdeckt, mit denen Zellen den Sauerstoffgehalt wahrnehmen und sich daran anpassen. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit. Die Kenntnis dieser Mechanismen sei wichtig für die Behandlung zahlreicher Krankheiten, hieß es von der Nobeljury.
  • Der Auftragseingang im deutschen Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August saison- und kalenderbereinigt 0,6 Prozent niedriger als im Vormonat. Für den Vormonat Juli ergab sich ein Rückgang von revidiert 2,1 Prozent gegenüber Juni (vorläufiger Wert: -2,7 %). Gegenüber dem Vorjahresmonat brachen die Aufträge im August um 6,7 Prozent ein. Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im August saison- und kalenderbereinigt um 1,3 Prozent höher als im Vormonat. Für Juli ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnissen ein Rückgang von 1,2 Prozent gegenüber Juni (vorläufiger Wert: -0,9 %).
  • Der britische Premierminister Boris Johnson hat einer erneuten Verschiebung des Brexits eine endgültige Absage erteilt. Die EU dürfe nicht dem falschen Glauben unterliegen, dass das Vereinigte Königreich über den 31. Oktober hinaus in der Europäischen Union bleiben werde, sagte Johnson. Er forderte Brüssel auf, Kompromissbereitschaft zu zeigen. Es sei an der EU, zu „springen“, um Großbritannien entgegenzukommen, schrieb Johnson in einem von den Zeitungen "The Sun on Sunday" und "The Sunday Express" veröffentlichten Beitrag. EU-Chefunterhändler Michel Barnier betonte dagegen laut „Guardian“, Großbritannien müsse sich bewegen, um die Verhandlung fortzusetzen. Die Europäische Union will bis Ende dieser Woche entscheiden, ob ein Brexit-Deal mit Großbritannien möglich ist, wie britische und französische Medien berichteten. Das habe der französische Präsident Emmanuel Macron dem britischen Premierminister Johnson am Sonntagabend in einem Telefonat mitgeteilt. Laut der BBC sollen die Verhandlungen mit dem Team von (EU-Chefunterhändler) Michel Barnier in den kommenden Tagen rasch fortgesetzt werden, um Ende der Woche zu entscheiden, ob ein Deal möglich ist.
  • Eine Abwertung der chinesischen Währung während des Zollkrieges würde Deutschland, Europa und dem Rest der Welt mehr Wohlstand bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des ifo-Instituts. Bei einer zehnprozentigen Abwertung des Yuan würde Deutschland demnach 413 Mio. Euro Realeinkommen gewinnen, verliert die chinesische Währung 20 Prozent ihres Wertes sogar 499 Mio. im Jahr, wie aus Berechnungen des ifo-Handelsmodells hervorgeht. Seit dem Frühjahr 2018 wertete der Yuan gegenüber dem US-Dollar um etwa 13 Prozent ab.
  • Die Protestbewegung in Hongkong hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Sie konnten keine einstweilige Verfügung gegen ein Vermummungsverbot erreichen, welches die Stadtverwaltung ausgesprochen hatte. Ein Gericht will jedoch in naher Zukunft die Rechtmäßigkeit des Gesetzes aus der Kolonialzeit prüfen, welches dafür angewandt wurde.

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