• DIW: Deutsche Wirtschaft verkraftet Lockdown besser als 2020
    • DIHK: Industrie wird wieder zuversichtlicher
    • Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs
    • PEI: Impfstoffe lassen sich rasch auf Varianten einstellen
    • Grenzkontrollen: Von der Leyen zählt Berlin an
    • Griechenland will IWF-Kredite vorzeitig zu 2/3 tilgen
    • Großbritannien ruft EU zu Lockerungen bei Importen auf
    • Lufthansa/Knorr-Bremse: Tod von Heinz Hermann Thiele

    DAX

    • Am deutschen Aktienmarkt schöpfen die Anleger wieder neuen Mut. Was EZB-Chefin Lagarde zu Wochenbeginn nicht gelungen sei, habe Jerome Powell geschafft, nämlich die Finanzmärkte ein wenig zu beruhigen, sagte ein Analyst. Der US-Notenbankchef hatte gestern bekräftigt, dass die Fed auf absehbare Zeit an ihren Wertpapierkäufen festhalten werde, um die Wirtschaft anzukurbeln. Es fließt also weiterhin viel Liquidität in die Märkte. Dazu kommt hierzulande, dass die deutsche Wirtschaft Ende 2020 stärker gewachsen ist als bislang angenommen. Der DAX konnte am Mittwoch wieder um 0,8 Prozent auf 13.976 Punkte zulegen. Unterdessen wird die deutsche Wirtschaft ihr Wachstumstempo nicht halten können. Zu Jahresbeginn dürfte sie um etwa 1,5 Prozent schrumpfen, erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Trotz des anhaltenden Lockdowns stimmten die Signale aus der deutschen Wirtschaft aber zuversichtlicher als vor knapp einem Jahr.

    Chartanalysen und Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • Der irische Arzneimittelentwickler Icon will für 12 Mrd. Dollar den US-Auftragsforscher PRA Health Sciences schlucken. Damit wollen die beiden Unternehmen zu einem führenden Anbieter in der klinischen Forschung erwachsen. Die Iren bieten den PRA-Aktionären pro Aktie 80 Dollar in bar und 0,4125 Icon-Anteile. Das Angebot beinhaltet somit eine Prämie von rund 30 Prozent auf den Schlusskurs der PRA-Aktie vom Dienstag.
    • Die Citigroup kann 500 Mio. irrtümlich an Investmentfonds überwiesene Dollar nicht zurückverlangen. Das entschied ein New Yorker Richter am Dienstag. Die Bank habe „einen der gröbsten Schnitzer der Bankengeschichte begangen“, schrieb Richter Jesse Furman in seinem Urteil. Die Citigroup hatte im August versehentlich 900 Mio. Dollar an Gläubiger des Kosmetikkonzerns Revlon überwiesen. Eigentlich wollte die Bank lediglich Kreditzinsen in Höhe von 7,8 Mio. Dollar überweisen. Ausgezahlt wurde aber die gesamte Kreditsumme inkl. der Zinsen.
    • Nach Einschätzung der US-Arzneimittelbehörde FDA ist das Corona-Vakzin des Pharmakonzerns Johnson & Johnson (J&J) sicher und effektiv. Die Effizienz des Vakzins liege zwischen 66,1 und 66,9 Prozent. Die Studie umfasste über 40.000 Teilnehmer, die Stichprobe war allerdings wie bei allen anderen Covid19-Studien recht klein und umfasste nur 464 Personen.
    • Der von Twitter-CEO Jack Dorsey geführte Bezahldienst Square hat für 170 Mio. Dollar rund 3.318 Bitcoins erworben. Das Unternehmen gab die Investition am Dienstag nach US-Börsenschluss bekannt und bezeichnete sie als „Teil eines anhaltenden Bekenntnisses zu der Kryptowährung“. Zuvor hatte Square schon für 50 Mio. Dollar Bitcoins gekauft.
    • Der Videospielhändler Gamestop muss sich einen neuen Finanzvorstand suchen. CFO Jim Bell werde den Posten am 26. März abgeben, teilte das Unternehmen mit. Gamestop habe mit der Suche nach einem Nachfolger begonnen, zunächst werde Chefbuchhalterin Diana Jajeh die Aufgaben übernehmen. Einen Grund für Bells Rücktritt nannte das Unternehmen nicht.
    • Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat für Triebwerke von Pratt & Whitney besondere Tests angeordnet. Dabei sollen bei den Triebwerkstypen, deren Teile am Samstag im Flug von einer Boeing 777 abgefallen waren, die Turbinenschaufeln mit einem Wärmebild-Verfahren untersucht werden, wie die US-Behörde mitteilte.
    • Der britischen Gesundheitsbehörde National Health Service (NHS) steht laut Medienberichten ein Prozess bevor. Es geht um einen Daten-Deal der mit dem US-Unternehmen Palantir, welches enge Kontakte zur US-Regierung und Geheimdiensten pflegt. Der Gesundheitsbehörde wird vorgeworfen, dass der Deal Palantir einen permanenten Brückenkopf in Großbritannien ermöglicht, um die Daten der Bürger abzugreifen. Die Rolle Palantirs müsse jetzt genau untersucht werden, bevor es zu spät sei.
    • Die deutschen Stahlhersteller rechnen mit einer weiteren Erholung in diesem Jahr. „Die Stimmung ist deutlich besser geworden", sagte der Vorstandsvorsitzende des Stahlkonzerns Salzgitter, Heinz Jörg Fuhrmann, am Dienstagabend bei einer Online-Veranstaltung der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf. „Die Preise für Stahl sind stark gestiegen." Allerdings seien auch die Rohstoffe, insbesondere Eisenerz und Schrott, erheblich teurer geworden. „Das Jahr 2021 dürfte damit aller Voraussicht nach ein ganz gutes Stahljahr werden“, so Fuhrmann.
    • Die britische Großbank Lloyds zahlt trotz eines starken Gewinnrückgangs in 2020 wieder eine Dividende, nachdem sie die Ausschüttungen wegen der wirtschaftlichen Verwerfungen infolge der Pandemie zwischenzeitlich gestoppt hatte. Je Aktie soll es 57 Pence geben. Unter dem Strich entfiel 2020 auf die Aktionäre ein Gewinn von 865 Mio. Pfund und damit fast zwei Drittel weniger als ein Jahr zuvor.
    • Der größte britische Flughafen London-Heathrow hat im vergangenen Jahr einen Milliardenverlust erlitten. Das Minus von zwei Milliarden Pfund vor Steuern verdeutliche die „verheerenden" Auswirungen der Pandemie, teilte der Airport am Mittwoch mit. Das Passagieraufkommen sei um knapp 75 Prozent auf 22,1 Mio. zurückgegangen und war damit so gering wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. Unter dem Strich betrug der Verlust 1,782 Mrd. Pfund, nach einem Nettogewinn von 413 Mio. Pfund im Vorjahr.
    • Der Patriarch des Bremsenspezialisten Knorr-Bremse und Lufthansa-Großaktionär, Heinz Hermann Thiele, ist überraschend verstorben. Er starb nach Angaben des Unternehmens am Dienstag im Alter von 79 Jahren im Kreise seiner Familie. Thiele wurde der Öffentlichkeit bekannt, als er vergangenes Jahr zum größten Aktionär der Lufthansa aufstieg. Er hatte den Einstieg des Staates zur Rettung der Fluggesellschaft kritisiert, letztlich aber doch zugestimmt. In seinem Unternehmen mit fast 30.000 Beschäftigten und rund sieben Mrd. Euro Umsatz gemacht hatte, war Thiele zuletzt stellvertretender Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates. Er war erst im Juni vergangenen Jahres nach vier Jahren Abwesenheit wieder in das Gremium eingezogen. Zuvor war er von 2007 bis 2016 Vorsitzender des Aufsichtsrats.
    • Der Sportartikelhersteller Puma hat im vergangenen Jahr stark unter der Corona-Krise gelitten und erwartet auch 2021 weitere Beeinträchtigungen. Derzeit seien immer noch 50 Prozent der Einzelhandelsgeschäfte, die Puma-Produkte verkauften, in Europa geschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Puma geht davon aus, dass das erste Quartal und auch der Beginn des zweiten Quartals belastet sein wird. In der zweiten Jahreshälfte sollen sich die Geschäfte wieder „stark“ verbessern. Insgesamt erwartet Puma für 2021 einen leichten währungsbereingten Anstieg der Umsätze, die im vergangenen Jahr bei 5,2 Mrd. Euro lagen.
    • Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Auf die Aktionäre entfiel unter dem Strich ein Verlust von 90 Mio. Euro nach einem Gewinn von 145 Mio. im Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag mit minus 75 Mio. Euro noch tiefer in der Verlustzone als von Analysten nach der Gewinnwarnung vom Januar im Schnitt erwartet. Für das neue Jahr rechnet Finanzvorstand Marc Heß zwar mit einem Betriebsgewinn von 100 bis 175 Mio. Euro. Die Risikovorsorge für faule Kredite soll von 344 im auf 125 bis 200 Mio. Euro sinken. Für 2020 erhalten die Aktionäre dennoch wie angekündigt wieder eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie.
    • Der Telekommunikationskonzern Telefonica Deutschland (O2) hat im vergangenen Jahr wegen des eingeschränkten Reiseverkehrs durch die Corona Krise beim Roaming-Geschäft Einbußen verzeichnet. Gleichzeitig erwies sich das Kerngeschäft als robust. So fragten Kunden verstärkt nach mehr Datenvolumen oder schnelleren Surfgeschwindigkeiten zu Hause, teilte die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns mit. Gleichzeitig steige das Interesse an Bündelangeboten, bei denen sich Kunden gleich für mehrere Produkte eines Anbieters entscheiden. Telefonica Deutschland will im laufenden Jahr Umsatz und Betriebsergebnis leicht steigern. Allerdings könnten beide Kennziffern auch stagnieren, heißt es.
    • Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone will seine europäische Funkturmsparte Vantage Towers bis spätestens Ende März an die Börse in Frankfurter bringen. Dabei solle ein bedeutender Minderheitsanteil platziert werden, teilte Vodafone am Mittwoch mit. Weitere Details wurden noch nicht genannt. Der Wert des Börsengangs liege bei mindestens 15 Mrd. Euro, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag berichtet.

    Politik & Konjunktur

    • In den USA ist der Zahl der Verkäufe neuer Häuser im Januar im Monatsvergleich um 4,3 Prozent gestiegen, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten einen Anstieg um 1,7 Prozent erwartet. Der Anstieg im Vormonat Dezember wurde zudem von zuvor 1,6 Prozent auf nunmehr 5,5 Prozent revidiert.
    • Der US-Senat hat die von Präsident Joe Biden nominierte Diplomatin Linda Thomas-Greenfield als neue Botschafterin bei den UN in New York bestätigt. Der Senat stimmte ihrer Kandidatur mit einer Mehrheit von 78 zu 21 Stimmen zu. Thomas-Greenfield war 35 Jahre lang im US-Außenministerium tätig.
    • Der Senat in Australien hat ein neues Mediengesetz verabschiedet, das zuletzt zu Streitigkeiten mit Facebook geführt hatte. Im Unterhaus war der „News Media and Digital Platforms Mandatory Bargaining Code" bereits in der vergangenen Woche angenommen worden, jedoch musste die Abstimmung dort wiederholt werden, wie der Sender ABC berichtete. Grund: Im Streit mit Facebook über den Entwurf hatte die Regierung in Canberra am Dienstag Änderungen des Gesetzes zugestimmt. Google und Facebook werden künftig dazu gezwungen, örtliche Medienunternehmen zu bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.
    • In Frankreich hat sich die Stimmung der Wirtschaft anders als in Deutschland eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima ist dort im Februar auf 90 Punkte von 91 Zählern im Vormonat zurückgegangen. Während sich die Lage im Einzelhandel und bei den Dienstleistern verschlechtert hat, ist es in der Industrie den dritten Monat in Folge bergauf gegangen.
    • Die deutsche Wirtschaft dürfte zu Jahresbeginn um etwa 1,5 Prozent schrumpfen. Dies erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Die hohen Infektionszahlen und die daraus resultierenden Einschränkungen belasten die wirtschaftliche Entwicklung – allerdings nicht in dem Maße wie im vergangenen Frühjahr, als die Produktion in vielen Bereichen praktisch zu Stillstand kam“. Trotz des anhaltenden Lockdowns stimmten die Signale aus der deutschen Wirtschaft zuversichtlicher als vor knapp einem Jahr: „Vor allem die Industrie kommt bislang robust durch den Winter“, sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. Trotz vorübergehender Knappheiten bei wichtigen Vorleistungsgütern in der Automobilindustrie dürfte die Industrie ihr Produktionsniveau des Schlussquartals 2020 zu Beginn des laufenden Jahres in etwa halten.
    • Die deutsche Industrie schaut laut einer Umfrage wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Demnach beurteilen 31 Prozent der Industrieunternehmen ihre Geschäftslage als gut - im Herbst 2020 waren es 23 Prozent, wie eine Sonderauswertung der jüngsten Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ergab. Bei den Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate sind die Optimisten gar in der Überzahl. Der entsprechende Saldo liegt laut DIHK bei plus 8 Punkte, in der Vorumfrage lag er bei 5 Punkten. 30 Prozent der exportierenden Industrieunternehmen rechnen mit einer Zunahme der Ausfuhrtätigkeit, ein Fünftel erwartet Rückgänge. Bei den Exporterwartungen reichten die jüngsten Werte aber nicht an den langjährigen Durchschnitt von DIHK-Konjunkturumfragen heran.
    • Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen gehen langsam aber sicher zurück. Zum sechsten Mal in Folge registrierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Wochenvergleich einen Rückgang bei den Neuansteckungen, dieses mal um elf Prozent, wie am Mittwoch berichtet wurde. Die Zahlen umfassen Meldungen bis zum 21. Februar. In der Vorwoche lag der Rückgang allerdings noch bei 16 Prozent.
    • Die deutsche Wirtschaft ist im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent gewachsen. Im Verlauf des Jahres hatte sich die deutsche Wirtschaft nach dem historischen Einbruch im zweiten Quartal um 9,7 Prozent im Sommer zunächst erholt (+8,5 %). Im vierten Quartal wurde diese Erholung durch die zweite Corona-Welle und den erneuten Lockdown zum Jahresende gebremst. Die Entwicklung des BIP fiel laut Bundesamt in der Revision sowohl für das vierte Quartal als auch für das gesamte Jahr 2020 mit einem Minus von 4,9 Prozent etwas positiver aus als in der Schnellmeldung Ende Januar geschätzt.
    • Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zu einem Finanzierungsdefizit des deutschen Staates in Höhe von 139,6 Mrd. Euro geführt. Das war das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste seit der deutschen Vereinigung, nur übertroffen vom Rekorddefizit des Jahres 1995, in dem die Treuhandschulden in den Staatshaushalt übernommen wurden. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) errechnet sich für 2020 eine Defizitquote von 4,2 Prozent. Der Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 Prozent wurde damit deutlich verfehlt, seine Anwendung für die Jahre 2020 und 2021 ist jedoch ausgesetzt.
    • Die deutschen Unternehmen planen Arbeitsplätze abzubauen. Das ifo Beschäftigungsbarometer fiel im Februar auf 94,5 Punkte, von 95,1 Punkten im Januar. Das ist der dritte Rückgang in Folge. „Der Lockdown führt insbesondere im Einzelhandel zu weniger Arbeitsplätzen“, kommentierte ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrabe. Gegen den Trend entspannt sich dagegen in der Industrie die Beschäftigungssituation. Weniger Unternehmen denken über Entlassungen nach und nehmen stattdessen Neueinstellungen in den Blick. Bei den Dienstleistern zeigt sich seit einigen Monaten wieder eine gewisse Skepsis bei der Personalplanung. Sie fuhren Einstellungspläne zurück.
    • Die aktuellen Corona-Impfstoffe können zeitnah an mögliche neue Virusvarianten angepasst werden. Die Impfstoffe könnten dann eine zusätzliche Komponente enthalten, sagte Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in einem Pressebriefing. Nach einem neuen Plan seien nur wenige Voraussetzungen für die Genehmigung eines angepassten Impfstoffs nötig. Es gebe Vorschläge der EU-Kommission für gesetzliche Regelungen. „Wenn die durchkommen, werden sie so ein, dass man hier keine Neuzulassung braucht.“
    • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die deutsche Bundesregierung zu mehr Verhältnismäßigkeit bei den Corona-Grenzkontrollen aufgefordert. Pauschale Grenzschliessungen seien problematisch", sagte sie in einem Interview. Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Der Streit um Grenzschließungen ist an diesem Donnerstag auch Thema eines Online-Gipfels der EU.
    • Griechenland will einen großen Teil der Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) vorzeitig tilgen. Vorgesehen ist eine vorzeitige Rückzahlung von bis zu 2,786 Sonderziehungsrechten (SZR) und damit rund 3,3 Mrd. Euro. Damit würde Athen zwei Drittel der ausstehenden Kredite begleichen.
    • Großbritannien sieht seine Wirtschaft durch Importstopps der Europäischen Union für bestimmte Meeresfrüchte beeinträchtigt. „Es gibt keine wissenschaftliche oder technische Rechtfertigung für die Europäische Kommission, den Import von lebenden Muscheln aus Gewässern der Klasse B zu verbieten", sagte eine Sprecherin des britischen Umweltministeriums auf Anfrage der dpa. Nach einer EU-Einteilung sind Gewässer der Klasse A die saubersten, danach folgt die Kategorie B, zu der die meisten britischen Gewässer gehören. Aber lediglich Weichtiere aus Gewässern der Kategorie A können in die EU importiert werden, ohne vorher noch gereinigt zu werden.

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