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Die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. Nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEC) rutschte Deutschland innerhalb von zwölf Monaten von Rang drei auf Rang sieben ab.

Weltweite Spitzenplätze belegen der südostasiatische Stadtstaat Singapur, der in der Untersuchung auf dem ersten Rang landete, die USA auf Rang zwei und die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, die zuletzt wegen Massenprotesten Schlagzeilen machte, auf Rang drei. Ebenfalls vor Deutschland im Gesamtranking landen die Niederlande, die Schweiz und Japan auf den Rängen vier bis sechs. Insgesamt umfasst die Rangliste 141 Länder und Gebiete.

Rang Land Punktezahl
1 Singapur 84,8
2 USA 83,7
3 Hongkong 83,1
4 Niederlande 82,4
5 Schweiz 82,3
6 Japan 82,3
7 Deutschland 81,8
8 Schweden 81,2
9 Großbritannien 81,2
10 Dänemark 81,2

In der WEF-Untersuchung wurden 12 verschiedene Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit mit jeweils verschiedenen einzelnen Indikatoren ausgewertet. Bei der "makroökonomischen Stabilität" belegt Deutschland wegen der geringen Inflation und einer vergleichsweise positiven Entwicklung bei der Staatsverschuldung den Spitzenplatz, ebenso bei der Innovationsfähigkeit, wo Deutschland insbesondere im Bereich Forschung & Entwicklung zum Beispiel bei der Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen und Patentanmeldungen punkten kann.

Bei der Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologie landet Deutschland nur auf Rang 36. Sehr schlecht schneidet Deutschland bei der Zahl von Glasfaseranschlüssen und mobilen Breitbandverbindungen ab, wo nur die Ränge 72 bzw. 58 erreicht wurden. Während in Südkorea fast ein Drittel der Haushalte bereits einen Glasfaseranschluss besitzt, sind es in Deutschland nur 0,9 Prozent. Sogar Albanien (1,7 Prozent) landet hier vor Deutschland.

Spitzentechnologie wird also nach wie vor häufig in Deutschland entwickelt, wie der erste Rang bei der Innovationsfähigkeit belegt. Gleichzeitig kommen neue Technologien hierzulande aber eher zögerlich zum Einsatz, wie das vergleichsweise schwache Abschneiden bei der Ausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie zeigt.

Auch bei Einzelindikatoren für den Arbeitsmarkt landet Deutschland teilweise auf den hinteren Rängen, so schneidet Deutschland etwa bei der Flexibilität von Arbeitslöhnen (Rang 102) und bei der Besteuerung des Faktors Arbeit (Rang 99) schlecht ab.

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