• Länder einigen sich auf strengere Corona-Regeln
    • ifo Geschäftsklimaindex sinkt im November
    • Aus DAX-30 wird DAX-40
    • Deutschland: BIP-Wachstum stärker als erwartet
    • Trump leitet Übergabe an Biden ein
    • USA: Biden benennt erste Schlüsselposten
    • WHO warnt vor Weihnachts-Lockerung
    • Tesla knackt Marke von 500 Mrd. Dollar

    Markt

    • Die geplante Verlängerung des Teil-Lockdowns hierzlande und die erneut schlechtere Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen schrecken die Anleger nicht sonderlich. Es ist vor allem die Aussicht auf einen baldigen Start von Impfungen gegen das neuartige Coronavirus, die an den Aktienmärkten europaweit für Kauflaune sorgt. Der DAX segelt fröhlich mit über einem Prozent im Plus vor sich hin und läuft in Richtung der breiten Widerstandszone um 13.300 Punkte, an der er bereits einige Male abgeprallt war. Während der im November gesunkene ifo Geschäftsklimaindex keine nennenswerten Auswirkungen am Markt hinterließ, sorgen Berichte aus den USA, der gewählte Präsident Joe Biden wolle die ehemalige Chefin der US-Notenbank Janet Yellen zur ersten Finanzministerin in der Geschichte der USA machen, am Markt für einen positiven Unterton. Die Investoren setzen darauf, dass Zentralbank und Regierung in den USA in dieser Besetzung dann in den nächsten vier Jahren reibungslose zusammenarbeiten werden. Die Märkte würden seit Wochen durch ein sehr hohes Maß an Unsicherheit an der politischen Front der USA und in Bezug auf Impfstoffe gezügelt, heißt es von Analysten von Barclays. Mit den Fortschritten hofften Investoren nun wieder auf mehr Normalität im kommenden Jahr. Auch an der Wall Street werden Do Jones & Co. deutlich höher erwartet.
    • Der Bitcoin bleibt im Ansturm auf ein drei Jahre altes Rekordhoch. Heute stieg der Kurs der Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 19.109 US-Dollar. Damit liegt das Rekordhoch von Ende 2017 von 19.666 Dollar nicht mehr fern.
    • Der Dow Jones stieg am Dienstag erstmalig über die Marke von 30.000 Punkten und schloß +1,5  Prozent höher bei rund 30.046 Zählern. Der S&P 500 stieg ebenfalls auf ein Rekordhoch und konnte ein Plus von 1,6 Prozent verbuchen.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen

    • Tesla-CEO Elon Musk kündigte bei der Europäischen Batterie-Konferenz, die das Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet, an, dass der kalifornische Autobauer plane, in Brandenburg eine Batteriefabrik mit rund 100 Gigawattstunden Kapazität aufzubauen. Später könnte die Produktion sogar auf 200 oder 250 Gigawattstunden ausgebaut werden, so Musk. Er plant zudem, ein neues Modell für den europäischen Markt in Deutschland entwickeln zu lassen. Er denke an ein Auto der Kompaktklasse, die in Europa besonders beliebt sei, sagte der Manager.
    • Die VW-Lastwagentochter Traton zieht in China eine Lastwagen-Fabrik hoch. Die Marke Scania werde in Rugao nordwestlich von Schanghai eine Lkw-Produktionsstätte errichten, teilte Traton am Dienstag mit. Der Beginn der Serienproduktion sei für Anfang 2022 geplant. Traton-Vorstandschef Matthias Gründler sagte: „Die Traton Group will als Global Champion in allen wichtigen Märkten vertreten sein. Scanias Bau einer eigenen Fabrik in China bringt die gesamte Gruppe diesem Ziel einen großen Schritt näher." Scania werde in China langfristig auch eine Forschungs- und Entwicklungssparte aufbauen.
    • Das Vermögen des Tesla-CEO Elon Musk steigt weiter. Dem Milliardärs-Ranking Bloomberg Billionaires Index zufolge überholte Musk den Microsoft-Mitgründer Bill Gates und gilt nun als zweitreichster Mensch - nach Amazon-Chef Jeff Bezos. Dank eines Kursanstiegs der Tesla-Aktie sei Musks Vermögen an einem einzigen Tag um 7,2 auf 127,9 Mrd. Dollar gestiegen. Der Hersteller von Elektrofahrzeugen selbst ist an der Börse nun deutlich über 500 Mrd. Dollar wert.
    • General Electric plant einen weiteren Stellenabbau im Triebwerksgeschäft GE Aviation. Grund dafür seien die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den kommerziellen Flugreiseverkehr, trotz der Aussicht auf die Zulassung eines Impfstoffes gegen Covid-19, hieß es.
    • Trotz einer kritischen WHO-Studie wollen Ärzte in Deutschland das Medikament Remdesivir der US-Firma Gilead zunächst weiter zur Behandlung bestimmter Corona-Patienten einsetzen. Trotz einer kritischen WHO-Studie wollen Intensiv- und Notfallmediziner sowie Pneumologen in Deutschland das Medikament Remdesivir zunächst weiter zur Behandlung bestimmter Corona-Patienten einsetzen.
    • Nach der Wiederzulassung des Unglücksfliegers Boeing 737 Max in den USA steht auch in Europa ein Ende des Startverbots bevor. Geplant sei, den Flugzeugtyp in einigen Wochen wieder fliegen zu lassen, teilte die europäische Luftfahrtaufsicht EASA am Dienstag mit.
    • Die australische Airline Qantas hat angekündigt, Reisende nur noch mit Impfnachweis zu akzeptieren. Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung von Covid-19 würden, sobald ein Impfstoff verfügbar sei, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline entsprechend angepasst, kündigte CEO Alan Joyce an. Die Lufthansa will von ihren Passagieren hingegen keinen Corona-Impfnachweis verlangen. Die Einführung einer derartigen Pflicht sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant, erklärte ein Konzernsprecher am Dienstag. Für die jeweiligen Einreisevoraussetzungen seien zudem die nationalen Regierungen der Länder zuständig. Diese müssten zunächst einen Plan zur Verteilung der bestellten Impfdosen erstellen, sobald sie verfügbar seien.
    • Dem DAX steht eine historische Reform bevor. Die Deutsche Börse gab auf Grundlage ihrer Marktumfrage bekannt: der DAX wird künftig von 30 auf 40 Mitglieder aufgestockt. Zugleich reduziert der Börsenbetreiber die Zahl der MDAX-Werte von 60 auf 50. Als Konsequenz des Wirecard-Bilanzskandals gelten künftig auch strengere Regeln für die Mitgliedschaft in der DAX-Familie. So sollen Firmen künftig aus DAX, MDAX, TecDAX und SDAX verbannt werden, wenn sie ihre Zahlenwerke nicht fristgerecht vorlegen. Zudem werden nur noch Unternehmen in den deutschen Leitindex aufgenommen, die in den letzten zwei Geschäftsjahren profitabel waren. Diese Regelung hätte dem Essenslieferdienst Delivery Hero im Sommer die DAX-Mitgliedschaft verwehrt.
    • Der deutsche Online-Luxus-Händler MyTheresa plant in den USA den Gang an die Börse. Sowohl die Anzahl der Aktien als auch die Preisspanne für den IPO stünden aber noch nicht fest, teilte die Muttergesellschaft MYT Netherlands mit. Das Unternehmen könnte laut einem Bloomberg-Bericht eine Bewertung von einer bis 1,5 Mrd. Dollar anpeilen. Infolge der Corona-Krise boomt der Online-Handel, auch mit Luxus-Produkten.
    • Die Credit Suisse muss fast eine halbe Milliarden Dollar abschreiben. Der Grund liegt in den USA: Die Investmentfirma York Capital Management habe die Investoren über eine wesentliche Veränderung in der Strategie informiert, teilte die Credit Suisse am Dienstag mit. Vor diesem Hintergrund sei eine Wertberichtigung auf den Minderheitsanteil unumgänglich. Der Betrag werde aktuell auf rund 450 Mio. US-Dollar geschätzt, werde jedoch erst per Jahresende endgültig festgelegt.
    • Der Saatgutkonzern KWS hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang Umsatz auch wegen negativer Währungseffekte um vier Prozent auf 184 Mio. Euro erlitten. Währungsbereinigt seien die Erlöse um knapp sieben Prozent gestiegen, so das Unternehmen. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel mit 50,5 Mio. Euro um 20 Prozent höher aus als vor einem Jahr. KWS spricht dennoch von einem stabilen operativen Geschäft. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde bestätigt.
    • Varta-Aktien stehen am Dienstag nach einem negativen Analystenvotum unter Druck. Das Brokerhaus Stifel Europe hatte die Papiere um zwei Stufen von „Buy" auf „Sell" abgestuft und das Kursziel von 145 auf 97 Euro drastisch gesenkt. Die Analysten begründeten die skeptischere Sicht auf den Titel mit Vorboten eines zunehmenden Konkurrenzdrucks aus Asien. Hinzu kämen unstimmige Aussagen des Managements zum Ausblick und den Absatzmärkten.
    • Viele Fluggesellschaften fliegen in Richtung Insolvenz. Der Generaldirektor des Internationalen Luftverkehrsverbandes (IATA), Alexandre de Juniac, warnte am Montag davor, dass etliche Fluggesellschaften die Einführung des Impfstoffs nicht mehr erleben könnten. Auch der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie setzt die Krise enorm zu. „Wir als Verband gehen in diesem Jahr von einem Umsatzrückgang für die zivile Luftfahrtindustrie von rund 40 Prozent aus“, sagte Dirk Hoke, der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) der dpa. Zwar seien die Auftragsbücher noch gut gefüllt, doch den Fluggesellschaften fehle das Geld. „Das Interesse, Flugzeuge abzunehmen, ist extrem gering.“ Auch für nächstes Jahr werde ein deutliches Umsatzminus erwartet.
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Der Pharmakonzern Novartis hat auf seinem Investorentag die Potenziale seiner eigenen Pipeline hervorgehoben. Der Umsatz der wichtigen Pharmasparte Innovative Medicines werde schon heute zu 48 Prozent durch die sog. Wachstumstreiber generiert. Novartis hat sich um Ziel gesetzt, zu einem der größten Marktteilnehmer in der Pharmaindustrie zu werden. Aktuell verfüge das Unternehmen über 116 Produktkandidaten, die sich in Phase I oder II befinden, 49 Kandidaten sind in Phase III oder in der Registrierung.
    • Der Autovermieter Sixt hat wieder eine Prognose aufgestellt und erwartet demnach für das Geschäftsjahr 2020 einen operativen Konzernumsatz von rund 1,5 Mrd. Euro, wie der Konzern am Montagabend nach Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahr hatte der SDAX-Konzern 2,5 Mrd. Euro eingenommen. Sixt erwartet zudem im fortgeführten Geschäft einen Verlust vor Steuern von 70 bis 95 Mio. Euro nach einem Gewinn von 308 Mio. Euro ein Jahr zuvor.
    • Der Duftstoffkonzern Symrise hat das Duftstoffgeschäft des US-Unternehmens Sensient gekauft. Die Sparte produziere Duftstoffe aus natürlichen und erneuerbaren Quellen und habe 2019 einen Umsatz von rund 77 Mio. Euro erzielt, teilte Symrise mit. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben. Der Zukauf solle das Geschäft mit Duftstoffen etwa in Europa und Lateinamerika vorantreiben. 



    Politik & Konjunktur

    • Der Index für das Verbrauchervertrauen in den USA ist im November zum Vormonat überraschend um 5,3 Punkte auf 96,1 Zähler zurückgefallen, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit einem leichteren Rückgang gerechnet. Für Belastung sorgt vor allem die nach wie vor kritische Corona-Lage in den USA.
    • Die Hauspreise in den USA steigen immer schneller. Im September legten sie in den 20 großen Ballungsräumen des Landes im Jahresvergleich um 6,6 Prozent zu, wie aus dem S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Es ist der deutlichste Anstieg seit dem Frühjahr 2018. Analysten hatten einen Anstieg um 5,3 Prozent erwartet. Auch der FHFA-Hauspreisindex zog kräftig an - im September im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) mitteilte. Am Markt war nur mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet worden. Für das dritte Quartal meldete die FHFA einen Anstieg der Hauspreise um 3,09 Prozent im Quartalsvergleich. Dies ist der stärkste Zuwachs, den die Agentur bisher ermittelt hat.
    • Die britische Regierung will Verstöße gegen das Verbot der Verwendung von Huawei-Komponenten bei dem 5-G Aufbau mit Geldstrafen belegen. Die Regierung erklärte, die Standards würden dazu beitragen, vor Cyberangriffen zu schützen. Die Gesetzesvorlage sei eines der härtesten Gesetze und ermögliche, die zum Schutz der Netze erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
    • Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Zählern im Oktober, wie das ifo Institut am Dienstag in München mitteilte. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. „Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen, die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen“, so ifo Präsident Clemens Fuest. Das Verarbeitende Gewerbe sei noch der Lichtblick in diesem Monat. Das Geschäftsklima habe sich verbessert, hieß es weiter. Im Dienstleistungssektor habe der Indikator dagegen merklich nachgegeben: Er liege erstmals seit dem Juni wieder im negativen Bereich. Auch im Handel und dem Bauhauptgewerbe hat sich die Lage eingetrübt.
    • Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln zur Bekämpfung der noch immer zu hohen Corona-Infektionszahlen verständigt. Bis Weihnachten sollen strengere Regeln gelten, zu den Feiertagen werden sie dann gelockert. So gilt der Teil-Lockdown nun bis zum 20. Dezember. In dem Papier heißt es dazu: „Die erhoffte Trendwende konnte im November noch nicht erreicht werden, bisher ist lediglich ein „Seitwärtstrend“ zu beobachten.“ Die Länder gehen davon aus, dass auch über den Jahreswechsel hinaus Einschränkungen erforderlich sein werden. Auch die Kontaktbeschränkungen sollen verschärft werden. "Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken", heißt es in dem Länder-Papier. Am 15. Dezember soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Eine endgültige Entscheidung soll es bei den Beratungen von Bund und Ländern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch geben.
    • In den USA beginnt der Übergang zwischen der Regierung von Amtsinhaber Donald Trump und dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden. Trump erklärte auf Twitter, er habe die Behörden und seine Mitarbeiter angewiesen, mit Biden zu kooperieren. Zuvor hatte die zuständige Behörde GSA Biden als Wahlsieger eingestuft. Das Team des Demokraten hat nun Zugang zu Ministerien und Behörden.
    • Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden, heißt es in einem der dpa vorliegenden geeinten Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch. Die gemeinsamen Vorschläge, auf die sich die Ministerpräsidenten geeinigt hätten, seien eine gute Grundlage für die Beratungen mit der Kanzlerin, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Dienstagmorgen im ZDF-"Morgenmagazin". „Ich glaube auch, auf dieser Grundlage - da kann es noch zwei, drei Veränderungen geben - aber da haben wir wirklich eine sehr geschlossene Situation, die wir gemeinsam umsetzen wollen", sagte Müller. Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen im Vergleich zum Vorwochenstand erneut etwas weniger Corona-Neuinfektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI bekanntgab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden.
    • Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist nach dem historischen Absturz im Frühjahr in den Sommermonaten etwas stärker gewachsen als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im dritten Quartal gegenüber Vorquartal auf bereinigter Basis um 8,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt nach einer zweiten Berechnung mitteilte (in der ersten Schnellmeldung am 30. Oktober war ein Anstieg um 8,2 Prozent gemeldet worden). Das BIP lag allerdings noch um 4,0 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019, dem Quartal vor Ausbruch der globalen Corona-Krise.
    • Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat die ersten Kandidaten für Schlüsselposten in seiner künftigen Regierung benannt. So kehrt der einstige Außenminister John Kerry in der Rolle eines Sonderbeauftragten für das Klima im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses zurück in die erste Reihe. Das Außenministerium soll Bidens langjähriger Berater Antony Blinken übernehmen. Als Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus wurde Jake Sullivan nominiert, ein enger Vertrauter von Hillary Clinton. Als Finanzministerin ist Ex-US-Fed-Chefin Janet Yellen vorgesehen. „Damit dürfte die Zusammenarbeit zwischen der US-Notenbank Fed und dem Finanzministerium kooperativ und geräuschlos verlaufen", erwartet Marktexperte Thomas Altmann von QC Partners.
    • Großbritannien will mit ersten Impfungen noch vor Weihnachten beginnen. Das kündigte Gesundheitsminister Matt Hancock in der BBC an. Der Großteil der Impfungen soll dann von Januar bis März vonstatten gehen. „Wir hoffen, dass wir nach Ostern wieder allmählich zur Normalität zurückkehren können,“ so Hancock.
    • Die Gebühren fürs Girokonto sind in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Oktober für das private Girokonto 6,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor bezahlen. Die Verbraucherpreise insgesamt entwickelten sich im Jahr 2020 hingegen vergleichsweise moderat. Seit Juli 2020 wurden sogar Inflationsraten um die Null-Prozent ermittelt, vor allem infolge der Senkung der Mehrwertsteuersätze. Im Oktober lag die Inflationsrate bei -0,2 Prozent.
    • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor Lockerungen von Corona-Restriktionen über Weihnachten gewarnt, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll überblicken. „Wenn sich Menschen untereinander anstecken und ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan.

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