München (Godmode-Trader.de) - Die Deutschen lieben das Gold. Noch immer hat dieser Satz seine Berechtigung, denn immerhin sollen die Bundesbürger mehr als sechs Prozent der weltweiten Goldvorräte halten. Und doch hat sich an der Einstellung der Bundesbürger zur Wertanlage Gold etwas verändert.

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    Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Pro Aurum zufolge sprechen sich erstmals seit der Nullmessung im Jahr 2011 mehr Deutsche für Aktien aus als für Gold. 28 Prozent der Befragten würden sich heute für Aktien entscheiden, weil sie vermuten, dass diese Anlage nach mindestens drei Jahren Laufzeit im Vergleich zu den vier anderen Geldanlagen den meisten Gewinn abwirft. 26 Prozent halten Gold für besonders attraktiv, wenn es um langfristige Geldanlagen geht. 16 Prozent Fondsanteile, 3 Prozent Fest- oder Termingeld und 3 Prozent Anleihen.

    Die vorherigen Erhebungen haben noch ein anderes Bild abgegeben. In den Jahren 2011 bis 2015 sowie 2018 hatte Gold in der Beliebtheisskala auf dem ersten Platz gelegen, in den Jahren 2016 und 2017 hatte sich das Edelmetall den vordersten Platz mit den Aktien geteilt.

    Insgesamt 28 Prozent der 1.002 Umfrageteilnehmer besitzen eine Immobilie als Geldanlage, und ebenso viele einen Bausparvertrag oder Bausparplan. 27 Prozent haben eine Lebensversicherung abgeschlossen. 24 Prozent besitzen ein Tagesgeldkonto, ebenfalls 24 Prozent Fondsanteile. 15 Prozent haben nach eigenen Angaben Aktien und 13 Prozent Fest- oder Termingeld. 13 Prozent halten Gold bzw. Silber. Das ist im Rahmen dieser Untersuchung der bislang höchste Wert. Das Gleiche gilt für „Goldbarren oder Goldmünzen“, die 11 Prozent besitzen. Nur 4 Prozent wachen über Silberbarren oder Silbermünzen.