Während sich die Blicke auf Südafrika und die Fußball-Weltmeisterschaft richten und die Börsenkurse ein wenig einzuschlafen scheinen, taumelt die Weltwirtschaftskrise hinter den Kulissen ihrem nächsten Höhepunkt entgegen.

Nach Griechenland gerät nun wie erwartet Spanien in Bedrängnis. Hilfsgelder aus dem 750-Milliarden-Rettungsschirm der EU dürften nur noch eine Frage der Zeit sein, zumal die Iberer erst heute durch die Rating-Agentur Moodys auf „Ramsch-Status“ herabgestuft wurden:

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE65E00P20100615

Es überrascht uns nicht, dass eine Pleite Spaniens längst in Sicht ist:

[Link "http://www.ftd.de/politik/europa/:krise-in-der-eurozone-eu-ruestet-sich-fuer-spanien-pleite/50125658.html" auf www.ftd.de/... nicht mehr verfügbar]

Wir raten unseren Lesern immer wieder, in der gegenwärtigen Lage nicht nur die Risiken zu sehen. Die muss man kennen, gar keine Frage. Aber gerade in diesen schwierigen Zeiten eröffnen sich Anlegern mit Weitblick immer wieder herausragende Möglichkeiten.

Nicht nur in Spanien werden Sie in den kommenden Jahren Häuser und Wohnungen zu absoluten Spottpreisen erwerben können. Dort platzt jetzt eine gigantische Immobilienblase, die seit der Einführung des Euro aufgepumpt wurde. Und auch in Deutschland wird es in den kommenden Jahren zu massenhaften Zwangsversteigerungen von Wohn- und Gewerbeimmobilien kommen. Wer sich in diesem Sektor gerade ein wenig umhört, der stellt fest, dass es schon losgeht.

Vor allem jene, die meinen, jetzt besonders schlau zu sein und die für den Kauf einer Immobilie hohe finanzielle Risiken eingehen, weil sie glauben, sich später über die Inflation elegant entschulden zu können, werden schon bald dumm aus der Wäsche schauen.

Doch wenn diese Leute bemerken, dass die Rechnung nicht aufgeht, ist es natürlich längst zu spät. Wer in der anrollenden Depression den Arbeitsplatz oder als Selbständiger die Aufträge seiner Kunden verliert und deshalb die Raten für die Immobilie nicht mehr bezahlen kann, der gehört ganz schnell zu den Verlierern dieser Wirtschaftskrise.

Und das wird viele betreffen. Hören Sie sich einmal in ihrem Bekanntenkreis um: Der Kauf von Immobilien auf Kredit ist gerade ganz groß in Mode. Nichts Neues also: Die Herde rennt geschlossen ins Verderben. Das war schon immer so und daran wird sich nie etwas ändern.

Wie sagte ein Kollege einmal so treffend: "Es ist noch nie jemand pleite gegangen, weil er gegen die Dummheit der Masse gewettet hätte!"

So ist es...

Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die vor wenigen Tagen erschienen ist.

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Zum Autor:
Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG, und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de und www.antizyklischer-aktienclub.de