Silber gilt im Volksmund als das „Gold des kleinen Mannes“. Das liegt in erster Linie daran, dass das Edelmetall deutlich preiswerter ist als sein „großer Bruder“: Während eine Unze Gold aktuell mit rund 1.430 US-Dollar zu Buche schlägt, kann man schon für vergleichsweise kleines Geld von etwa 16 US-Dollar eine Unze Silber erwerben.

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    Noch bedeutender ist allerdings ein anderer Aspekt: Der Silberpreis bewegt sich oft monate- oder gar jahrelang kaum vom Fleck. Doch wenn er erst einmal in Schwung kommt, dann wird nicht lange gefackelt: Enorme Kursanstiege sind in dem vergleichsweise winzigen Marktsegment nicht nur bei dem Edelmetall selbst möglich. Vor allem die Silberminenaktien und die kleinen Explorationsunternehmen verzeichnen in einer Silberhausse Kurszuwächse, wie man sie zuletzt nur bei den Kryptowährungen gesehen hat.

    Silber ist ein Schnäppchen…

    Bei weitblickenden Anlegern hat sich längst herumgesprochen, dass Silber zu den weltweit am stärksten unterbewerteten Anlagesegmenten überhaupt gehört. Interessant sind Investments in dem Sektor daher insbesondere mit Blick auf das Demographieproblem in Deutschland, drohende Rentenlücken und das wachsende Risiko im Alter von Armut betroffen zu sein.

    Im folgenden Beitrag erläutert Peter Härtling, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für RuhestandsPlanung (DGfRP), warum er aktuell den Kauf von physischem Silber empfiehlt. Einige Zitate daraus:

    „Während Gold traditionell gehortet wird, kommt Silber großteils in der Industrie zum Einsatz. So wird Silber in der Elektro- und Solarbranche genutzt, in der Pharmaindustrie und Medizintechnik verbraucht sowie als Lötlegierung und chemischer Katalysator verwendet. In jedem Neufahrzeug, in allen Handys und Computerchips ist Silber verbaut“. (…)

    „Aktuell liegt der stark schwankende Silberpreis aufgrund weltweiter Spekulationen mit Zertifikaten, die ein Vielfaches der tatsächlichen Silberproduktion ausmachen, sehr weit unter dem Preisniveau von 50 Dollar pro Unze von vor rund 35 Jahren und das trotz des massiv gestiegenen Verbrauchs.

    Ein Recycling im großen Stil lohnt bei diesen Preisen kaum. Dabei muss man wissen, dass die weltweit bekannten Silbervorkommen nur noch etwa bis 2028 reichen werden. Danach wird es durch die Verknappung für die Industrie wohl sehr teuer, Silber zu verwenden, doch Alternativen sind bei der Vielfalt von Nutzungen und Weltpatenten nicht in Sicht.

    Dies macht physisches Silber zu einer der derzeit wahrscheinlich lukrativsten Investitionsformen und zu einer interessanten Beimischung für die persönliche Ruhestandsplanung“.

    Im folgenden englischsprachigen Interview mit Daniela Cambone von Kitco-News bringt der Analyst und Bestseller-Autor Robert Kiyosaki einen weiteren wichtigen Punkt ins Spiel: Vor dem Hintergrund der sich weiter ausbreitenden systemischen Krise sollten Anleger aktuell in „richtiges Geld“ investieren. Die lukrativste Möglichkeit, dies umzusetzen, sei physisches Silber.

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    Grafik: Kitco

    Garniert wird dieser ohnehin schon brisante Cocktail durch weltweit sinkende Produktionsmengen: So haben die beiden weltgrößten Silberförderer Buenaventura (BVN) und Fresnillo (FRES.L) im ersten Halbjahr 2019 16 Prozent weniger Silber gefördert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dazu die folgende Grafik:

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    Was passiert nun aber, sollte sich die Krise unseres ungedeckten Schuldgeldsystems wie schon einmal im Jahr 2008 erneut deutlich zuspitzen? Ein solches Szenario hätte mit größter Wahrscheinlichkeit einen explosionsartigen Anstieg der Silber-Nachfrage zur Folge, eine Art Kaufpanik. Bei gleichzeitig sinkendem Angebot auf den Weltmärkten wohlgemerkt…

    Silber bricht aus!

    Immer mehr Investoren scheinen das Problem zu erkennen. Und dies könnte auch bei der jüngsten Entwicklung eine Rolle gespielt haben:

    Vor wenigen Tagen ist der Silberpreis nach einer scheinbar nie enden wollenden Konsolidierungsphase über mehrere Jahre (!) bei auffallend stark anziehenden Umsätzen nach oben ausgebrochen. Besonders eindrucksvoll ist dies in der langfristigen Betrachtung des US-amerikanische Silber-ETF mit dem Kürzel SLV. Die enorm gestiegenen Umsätze geben dem jüngsten Ausbruch besondere Brisanz. Achten Sie auf den senkrechen Volumenbalken in der folgenden Grafik ganz rechts (blauer Pfeil).

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    Auch in der Zehnjahres-Betrachtung auf Wochenbasis ist gut zu erkennen, dass der Volumenbalken der vergangenen Woche von außerordentlicher Bedeutung ist: Beim Silber-ETF SLV wurden zuletzt die höchsten Umsätze seit Anfang 2012 registriert. Also seit mehr als sieben Jahren! Achten Sie auf die beiden roten Pfeile und die waagrechte rote Linie in der folgenden Grafik.

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    Genau dieses Signal ist es, auf das weitblickende Anleger gewartet haben: Die stark gestiegenen Umsätze am Kurstief signalisieren, dass der Silberpreis am Beginn einer starken und womöglich mehrjährigen Aufwärtsbewegung stehen könnte. Ein erstes bedeutendes Kursziel liegt jetzt zunächst im Bereich des Hochs aus dem Jahr 2016 bei rund 21 US-Dollar je Feinunze Silber.

    Aus fundamentaler, wie auch aus charttechnischer Sicht sind die Zutaten damit angerichtet: Anleger, die sich jetzt klug und vorausschauend positionieren, und dabei eine Portion Geduld und Sitzfleisch mitbringen, haben gute Aussichten, in den kommenden Monaten auf dem Silbermarkt mit überschaubaren Einsätzen ein Vermögen zu machen…

    ABB-Silberprojekt im Höhenflug…

    Mit dem Silberprojekt des Antizyklischen Börsenbriefs konnten wir in den vergangenen Monaten einige der weltweit aussichtsreichsten Silberexplorer und Kleinproduzenten zu absoluten Spottpreisen einsammeln. Die Erfolge, die sich zuletzt eingestellt haben, kann man nur als spektakulär bezeichnen:

    Eine unserer hebelstärksten Aktien hat seit dem Mai-Tief in der Spitze unglaubliche 335 Prozent zugelegt. Der kleine Konzern verfügt über enorme Silberreserven, die allerdings erst bei Silberpreisen im Bereich von 25 US-Dollar profitabel werden. Daher der enorme Gewinnhebel, der sich bei einer nachhaltigen Trendwende im Silbermarkt für die Anleger in klingender Münze auszahlen wird. Eine andere Empfehlung aus unserem Silberprojekt liegt seit dem jüngsten Tief aktuell mit rund 200 Prozent vorne. Die „schwächeren“ Titel nähern sich gerade der 100-Prozent-Marke...

    Dies vor dem Hintergrund, dass auf dem Silbermarkt eigentlich „noch gar nichts“ passiert ist: Der Silberpreis selbst hat seit seinem Tief Ende Mai bei 14,25 US-Dollar bislang gerade einmal 15 Prozent zugelegt. Welches Potential dort schlummert, das verdeutlicht der Kursverlauf seit 2009 in der folgenden Grafik:

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    In Summe lassen die Zahlen erahnen, was bei den Silberminenaktien los sein wird, sollte der Silberpreis das Hoch aus dem Jahr 2016 bei rund 21 US-Dollar überspringen - oder gar den 2011er Höchstwert im Bereich von 45 US-Dollar in Angriff nehmen.

    Ein sorgenfreier Ruhestand durch Investment in physisches Silber und in Minenaktien also? Warum nicht. An der Börse ist bekanntlich alles möglich und in Zeiten um sich greifenden politischen Irrsinns sollten Anleger nicht zögern, die Chance zu nutzen, die sich in dem Sektor gerade bietet…

    Welche Silber-Titel jetzt besonders aussichtsreich sind und welche Aktien wir neu in unser Silberprojekt aufnehmen, das erläutern wir in der August-Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs…

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    Zum Autor:

    Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de


    Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.