In den USA sind am Donnerstag um 14.30 Uhr eine Vielzahl an Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden, die allesamt deutlich über den Erwartungen lagen.

So legte der US-Einzelhandelsumsatz gegenüber dem Vormonat um 9,8 Prozent zu. Erwartet wurde nur ein Anstieg um 5,8 Prozent, nach einem Rückgang um 3,0 Prozent im Februar. Dem Einzelhandelsumsatz kommt in den USA eine große Bedeutung zu, da ein Großteil der US-Wirtschaftsleistung auf der Nachfrage der Privathaushalte basiert.

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Quelle: Guidants. Nachträgliche Revisionen u.U. nicht berücksichtigt.

Wegen des im Vergleich zu Europa großen Impffortschritts hat sich das öffentliche Leben in weiten Teilen der USA im März wieder deutlich erholt.

Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken von revidiert 769.000 in der Vorwoche auf nun 576.000 und damit auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Pandemie.

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Quelle: Guidants. Nachträgliche Revisionen u.U. nicht berücksichtigt.

Die regionalen Frühindikatoren Philadelphia-Fed-Index und Empire-State-Index lagen ebenfalls deutlich über den Erwartungen.

Gute Wirtschaftsdaten sind allerdings nicht automatisch positiv für die Aktienmärkte. Denn sie können auch einen Zinsanstieg begünstigen und dazu führen, dass eine frühere Beendigung der Unterstützungsmaßnahmen von Regierungen und Notenbanken für die Wirtschaft eingepreist wird. Es kann also nach positiven Wirtschaftsdaten durchaus auch negative Kursreaktionen an den Aktienmärkten geben ("Good news is bad news.")


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