• S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
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  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
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US-Börsen - Freundlicher Auftakt

An der Wall Street bahnt sich ein versöhnlicher Wochenausklang an. Der S&P-500 erreicht zu Beginn ein neues Rekordhoch und auch der Dow-Jones-Index zeigt sich fester (+0,11 %, S&P 500 +0,15 %, Nasdaq Composite +0,11 %).

Die aktuelle Nachrichtenlage ist überschaubar, allerdings bleiben die Krisenherde Irak und Ukraine im Blickfeld der Investoren. US-Präsident Obama hat am Donnerstag ein begrenztes militärisches Eingreifen im Irak in Aussicht gestellt. Und aus Moskau war zu vernehmen, dass wieder Truppen an die Grenze der Ukraine entsandt wurden. Nach Gesprächen zwischen Kiew und Moskau rückt nun aber auch eine Entwaffnung der Milizen im Osten des Landes mehr.

Merkel unterstützt Schulz als EU-Parlamentspräsident

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für eine Wiederwahl des SPD-Politikers Martin Schulz als EU-Parlamentspräsident ausgesprochen. Die deutsche Gruppe der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament werde Schulz unterstützen, sagte Merkel.

EU: Deutschland muss Binnennachfrage stärken

Deutschland sollte die Inlandsfrage stärken, um mehr Wachstum zu schaffen. Das empfahlen die EU-Finanzminister am Freitag in Luxemburg. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte, Deutschland solle die Nachfrage mit öffentlichen und privaten Investitionen stärken. Italien und Frankreich hingegen müssten Reformen umsetzen und ihre Staatshaushalte sanieren. Die Minister billigten zudem Budget- und Wirtschaftspläne für die Mitgliedsländer.

EU-Finanzminister stopfen Steuerschlupfloch

Im Kampf gegen Steuerhinterziehung haben sich die EU-Finanzminister darauf geeinigt, Schlupflöcher in den Regeln für Unternehmen zu schließen. Die sog. Mutter-Tochter-Richtlinie soll vermeiden, dass international tätige Konzerne mit Tochtergesellschaften bestimmte Gewinne zwischen den verschiedenen Unternehmensteilen grenzüberschreitend so verschieben, dass nur noch vergleichsweise wenig Steuern fällig werden.

Lloyds sammelt gut 450 Mio. Pfund bei IPO der Tochter TSB ein

Die britische Lloyds gibt die Aktien ihrer Filialtochter TSB zu 260 Pence das Stück aus. Damit liegt der Ausgabepreis am oberen Ende der Preisspanne von 220 bis 290 Pence. Lloyds will nun 35 Prozent der Anteile an der TSB Banking Group an die Börse bringen und damit 455 Mio. Pfund einsammeln.

Oracle enttäuscht auf ganzer Linie

Oracle machten im 4. Quartal hohe Kosten und schwache Verkäufe seiner Software-Lizenzen zu schaffen. Der Nettogewinn ging um 4 % auf 3,6 Mrd. US-Dollar zurück. Der Umsatz stieg um 3 % auf 11,3 Mrd. Dollar. Auch hier verfehlte Oracle die Markterwartungen.

Apple: Smartwatch soll im Herbst rauskommen

Apple will Medienberichten zufolge im Herbst eine Smartwatch in verschiedene Versionen auf den Markt bringen. Mit der intelligenten Armbanduhr greift der Technologiekonzern in den Markt für Wearables ein, den bereits Google und Samsung bedienen.

EZB: Banken zahlen weitere Kreditmittel zurück

EZB: Die vorzeitigen LTRO-Rückzahlungen in der kommenden Woche belaufen sich auf insgesamt 12,6 Mrd. Euro. In dieser Woche wurden insgesamt 3,71 Mrd. Euro der Kredite getilgt.

AbbVie erwägt offenbar weiteres Angebot für Shire

Der US-Pharmakonzern AbbVie hat mitgeteilt, dass man den irischen Pharmakonzern Shire Pharmaceutical für umgerechnet 35 Mrd. Euro übernehmen wolle. Shire habe dieses Ansinnen jedoch abgelehnt, hieß es. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Nachmittag mit Berufung auf Insider berichtet, überlegt sich der US-Konzern, ob er noch einmal nachlegt.

Darden Restaurants verfehlt die Erwartungen

Die Restaurantkette Darden Restaurants Inc. verfehlt im abgelaufenen Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 0,84 US-Dollar die Analystenschätzungen deutlich. Der erreichte Umsatz von 2,32 Mrd. Dollar lag ebenfalls unter den Markterwartungen.