Nachdem der Dow Future heute aus der Tradingrange der letzten Tage ausgebrochen ist, ging es innerhalb weniger Minunten in Richtung Allzeithoch. ich beoabchtete den Orderflow vom DOW Future (YM) dort sah man, dass im Verhältnis gesehen sehr viel auf dem ASK getradet wurde. Jeder aktive trader der kauft wird im Chartbild auf der Seite mit den grünen Balken eingefügt. Dieser Kauf eines Traders wird von einem passiven Trader = Limitverkäufer bedient. Wird nun im Verhältnis viel gekauft und der Preis kann nicht steigen, dann lässt das den Schluss zu, dass große Limitverkäufer immer wieder Angebot in den Markt reinstellen. Ein Markt kann nur steigen, wenn die Käufer, die Limitverkäufer bedienen und es in Summe weniger Verkäufer wie Käufer gibt.

    In meinem Premiumpaket konnte ich direkt darauf hinweisen.

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    Sehen wir uns dazu im nächsten Bild den Orderflowchart an.

    Jeder Trade der Market oder per Stopp an die Börse kommt, wird als Kauf auf dem ASK und als Verkauf auf dem BID ausgeführt. Ich habe im Bild mit 2 grünen Pfeilen, für mich wichtige Bereiche gekennzeichnet, an denen über 400 Kontrakte auf dem ASK ausgeführt wurden. Das bedeutet, wenn bei diesem Volumen der Preis nicht weiter steigt, dann ist auf der anderen Seite ein Limitverkäufer, der immer wieder neues Angebot in den Markt reinstellt. Zu jedem aktiven Käufer muss es einen Verkäufer geben. Der Dow hätte nur weiter deutlich steigen können, wenn es noch mehr Käufer gegeben hätte. Der Dow Future ist kurz danach in der Spitze um ca. 40 Punkt gefallen.

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    Wenn die Käufer nicht durchkommen, dann stellen Sie Ihre Orders wiederum glatt und das führt dann genau zu diesem Rücksetzer. Was aber wiederum dafür sorgen kann, dass man weiter unten erneut versucht auf steigende Kurse zu setzen. Interessant wird es, wenn es nochmal eine Erholung gibt und diese bis an das letzte Hoch rangeht, wo so viel gehandelt wurde. Im Dow Future ist das der Bereich 15666p. bis 15676p. Geht es erneut nicht über diesen Bereich, dann wäre der Anstieg nach oben nur als Pullback zu werten und der Markt würde erneut nach unten korrigieren.

    Fazit:
    Der Orderflow ist ein nützliches Tool, denn er zeigt was hinter der Candle passiert und wie sich Käufer und Verkäufer verhalten.
    Kurioserweise sieht man nahe der Allzeithochs im Verhältnis die größte Anzahl an Kauforders ohne weiter stark steigende Kurse.

    viele Grüße

    Ihr Heiko Behrendt - Leiter des Tradingservice Highspeed Daytrader

    Ps. In meinen Webinaren wende ich immer wieder erfolgreich die Orderflowanalyse an. Für viele sicher ein neue Welt, die einem durchaus Vorteile im kurzfristigen Trading bringen kann. So konnte ich gestern Abend im Webinar von 20 -22 Uhr +37p. ertraden und am Intraday Hoch short gehen.