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Der in diesen Tagen häufig zitierte Bankeninsider Dr. Markus Krall reist derzeit mit seinen Vorträgen durch die Republik und bereitet die Menschen auf massive Turbulenzen in unserem Wirtschafts- und Finanzsystem vor. Nicht ohne Grund, wie aktuelle Entwicklungen zeigen. Bei all den Diskussionen um Bargeldabschaffung, Geldwäsche und ähnliche Dinge gehe es, so Krall in seinem aktuellen Vortrag, am Ende jedoch um die Freiheit „und um nichts sonst“. Die Alternative sei der immer weiter um sich greifende Sozialismus...

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Mit Blick auf allfällige „Rettungsmaßnahmen“, die derzeit auch in Europa wieder aufleben, Krall spricht in dem Zusammenhang von „Panik der Zentralbanken“, referierte der Ökonom vor wenigen Tagen zur Zukunft des Euro, der Gefahr eines drohenden Wirtschaftscrashs und darüber, welche Maßnahmen die Politik ergreifen müsste, um noch rechtzeitig gegenzusteuern.

Sieht man sich einige aktuelle Entwicklungen an, dann könnten die Warnungen genau zum richtigen Zeitpunkt kommen: Erst in der vergangenen Woche hatte die US-Notenbank bekannt gegeben, dass sie den Finanzinstituten in den USA bis zum 10. Oktober insgesamt rund 1.050 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen wird, um so aufkeimende Turbulenzen im Interbankenmarkt zu bekämpfen. Der Vorgang erinnert an den Beginn der Finanzkrise vor gut zehn Jahren…

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Kein gutes Haar lässt Dr. Krall auch in seinem aktuellen Vortrag an der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank: Die Finanzmodelle der EZB seien genauso „unwissenschaftlich und unbrauchbar“, wie die landauf, landab diskutierten Klimamodelle. Beide sollten die Menschen vor allem beeindrucken, würden aber keinen Beitrag zu irgendeiner Lösung der Probleme leisten…

Die präzise, und nachvollziehbar formulierten Ausführungen machen ein weiteres Mal deutlich, dass Deutschland dringender denn je eine finanz-, wirtschafts- und energiepolitische Wende bräuchte, wenn die sich abzeichnende schwere Wirtschafts- und Finanzkrise noch verhindert werden soll.

Doch an eine plötzliche Umkehr im ganz offensichtlich längst sozialistisch regierten Land der Dichter und Denker glaubt Dr. Krall offenbar auch selbst nicht, denn gegen Ende seines Vortrags lautet die Prognose, dass „40 bis 60 Prozent der Deutschen in die Altersarmut rutschen werden“, wenn sich das in seinem Vortrag geschilderte Szenario entfaltet.

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Der Kommentar eines Zusehers lautet:

„Freiheit oder Sozialismus. Dieses Motto hatte die CDU in den 70ger Jahren bevor Genossin Merkel das Land mit freundlicher Billigung der Wähler in eine Volksrepublik verwandelte. Nicht nur die Politiker unserer Regierungen werden immer dümmer - auch die, die sie mehrheitlich wählen. Deutschland hat genau die Regierung, die das Land mehrheitlich verdient. Und die anderen sollten sich überlegen, wie lange sie diesem Spuk noch tatenlos zusehen“.

Der Bankeninsider schließt seine Ausführungen übrigens mit einem Zitat von Dante Alighieri, das so manchen Zeitgenossen kurz vor der „Zielgeraden“ womöglich doch noch wachrütteln könnte:

„Die dunkelsten Plätze der Hölle sind reserviert für diejenigen, die sich in Zeiten einer moralischen Krise heraushalten wollten.“

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Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG. Weitere Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de


Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.