Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Für das Analysehaus Kepler Cheuvreux zählt E.ON wegen des zukünftigen Schwerpunktes im Netzbereich zu den bevorzugten Titeln unter den europäischen Versorgern.

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Mit dem Kauf von Innogy erwerbe E.ON eine weitere Variante von sich selbst, habe damit erhebliches Synergiepotenzial und werde zu einem der größten Netzbetreiber in Europa, so die Experten. Der Preis, den RWE im Gegenzug für das Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON zahle, sei dagegen zu hoch, so dass weitere 10 Prozent Kurspotenzial für die E.ON-Aktie entstünden.

Der starke Margendruck, der derzeit ganz ausgeprägt in Großbritannien sichtbar sei, sei kein neues Phänomen, sondern in den Prognosen von Kepler Cheuvreux enthalten. Eine Stilllegung des von Innogy kommenden UK-Geschäftes (npower) wäre deshalb plausibel.

Mit dem für Mitte des Jahres erwarteten Vollzug des Tauschgeschäftes mit RWE werde E.ON mit dem stärkeren Schwerpunkt Netze angesichts der anhaltenden Transformation der Branche „zum sichersten Hafen im Versorgerbereich”. Die zusätzlichen Synergieeffekte steigerten die Attraktivität der Aktie, weshalb Kepler Cheuvreux die Kaufempfehlung bekräftigt.