• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 1.222,900 $/Unze

Hamburg (GodmodeTrader.de) - Eine ansteigende Inflation und Aktienmärkte nahe oder auf Rekordhöchstständen könnten einen Preisanstieg des Edelmetalls begünstigen. Das stärkste Argument für Gold liefert aber die nach wie vor hohe Unsicherheit an den Finanzmärkten, wie Nico Baumbach, Fondsmanager der beiden Edelmetallfonds HANSAgold und HANSAwerte, in einem aktuellen Marktkommentar schreibt. Angst vor steigenden Zinsen hat der Edelmetallexperte der Hamburger Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH nicht.

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Nach einem enttäuschenden zweiten Halbjahr 2016 habe der Goldpreis in den ersten vier Monaten dieses Jahres wieder zugelegt. Auf US-Dollar-Basis sei er um 10,1 Prozent angestiegen, auf Euro-Basis gerechnet um 6,2 Prozent, heißt es weiter. „Vor allem politische Unsicherheiten sorgen derzeit für den Aufwärtstrend bei Gold. Viele Investoren erwägen, das Edelmetall als Absicherung ins Portfolio zu nehmen“, erklärt Baumbach.

Zum einen bestehe die Sorge um die anstehenden Wahlen in Europa und den möglicherweise damit verbundenen Einflussgewinn populistischer Parteien. Zum anderen sorge die Politik des US-Präsidenten Donald Trump für viele Fragezeichen und berge Überraschungen in sich. Das verunsichere die Marktteilnehmer. In der Folge seien Absicherungspositionen in Form von Gold deutlich gefragter als noch im Vorjahr, heißt es weiter.

„Den Gold-ETFs flossen im ersten Quartal 2017 netto Anlegergelder im Gegenwert von rund 100 Tonnen Gold zu. Auch die Future-Börsen verzeichneten eine erhöhte Nachfrage, allerdings begleitet von starker Volatilität. Auf dem physischen Markt hingegen war im ersten Quartal nicht viel Bewegung zu beobachten“, so Baumbach.