Der deutsche Einzelhandel hat im Februar 1,2 Prozent mehr umgesetzt als im Januar. Gegenüber Februar 2020, dem letzten Vorkrisenmonat, nahm der Einzelhandel um 9 Prozent ab. Die Umsätze in Lebensmittelgeschäften gingen um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Der Februar letzten Jahres war aber wegen der bereits einsetzenden „Hamsterkäufe“ nach oben verzerrt. Insofern entspricht dieser leichte Rückgang einer Stabilisierung auf hohem Niveau.

Kein Wunder: Restaurants und Kantinen sind geschlossen; was naturgemäß gut für die Lebensmittelgeschäfte ist. Anders sieht es im Bereich der Nicht-Lebensmittel aus: Kleidung minus 73,7 Prozent gegenüber Vorjahr, Einrichtungsgegenstände minus 42,1 Prozent. Gewinner ist wenig überraschend, der Versandhandel mit einem satten Plus von 34,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die weiteren Aussichten für den stationären Einzelhandel sind erst einmal nicht so rosig.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionslage muss man davon ausgehen, dass der Lockdown weiter verlängert und verschärft wird und es auch im April keine regulären Ladenöffnungen geben wird.