• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17530 $

Wien (GodmodeTrader.de) - Der Euro hat zum Dollar seit Anfang Juli einen Cent zugelegt. Wir würden die Bewegung allerdings im größeren Kontext der seit Ende Mai bestehenden Seitwärtsbewegung um EUR/USD 1,17 sehen, wie Raiffeisen-Finanzanalyst Jörg Angele im aktuellen „Fokus FX“ schreibt.

Die jüngste Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China habe dem Euro bisher nicht geschadet. Sollten die USA aber mit den angedrohten Schutzzöllen auf Automobilimporte ernst machen, dürfte der Euro zumindest kurzzeitig unter Druck geraten. Ein schwächerer Euro sei dann als Folge einer steigenden Risikoaversion an den Märkten zu betrachten. Ob der Euro unter einer Eskalation im Handelsstreit nachhaltig leiden würde, sei dagegen keine ausgemachte Sache, heißt es weiter.

„Zwar spräche eine wohl höhere US-Inflation für eine raschere Anhebung der Zinsen durch die Fed, gleichzeitig stiege allerdings der Anreiz im Rest der Welt weiter, auf den Dollar als Transaktionswährung zu verzichten. Beim Blick auf die nächsten Monate erscheint uns eine fortgesetzte Seitwärtsbewegung um EUR/USD 1,17 am wahrscheinlichsten: Wir rechnen nicht mit neuen Impulsen von Seiten der Fed bzw. der EZB und haben weiter die Hoffnung, dass die USA den Handelsstreit nicht aus dem Ruder laufen lassen“, so Angele.