Fidelity Investments, das größte Fondsmanagement-Unternehmen der Welt, schätzt Großunternehmen der Euro-Zone als attraktiv bewertet ein. Der in diese europäischen Standardwerte investierende Fidelity Funds - Euro Blue Chip Fund profitierte im dritten Quartal 2004 vor allem von Energie- und Finanzwerten. Er steigerte seinen Wert weit überdurchschnittlich und ließ 85 Prozent aller vergleichbaren Fonds hinter sich.

Nach Ansicht von Fidelity sind europäische Großunternehmen derzeit attraktiver bewertet als mittelgroße Aktiengesellschaften. Fidelity sieht in den Aktien großer Gesellschaften daher Potenzial für langfristiges Kapitalwachstum. „Der Zeitpunkt ist günstig, um in Blue Chips einzusteigen. Zum ersten Mal seit 1995 haben europäische Großunternehmen ein niedrigeres Kurs-Gewinn-Verhältnis als mittelgroße Aktiengesellschaften und sind damit so preiswert wie lange nicht mehr“, sagt Alexander Scurlock, Fondsmanager des Fidelity Euro Blue Chip Fund.

Bei Investitionen in europäische Standardwerte setzt Scurlock zurzeit auf den Energie- und den Finanzsektor. Der Fidelity Euro Blue Chip Fund (ISIN LU0088814487) erzielte mit diesem Ansatz im dritten Quartal 2004 weit überdurchschnittliche Ergebnisse: 85 Prozent der vergleichbaren Fonds erreichten keine so guten Wertentwicklungen.

Der Fidelity Euro Blue Chip Fund schneidet insbesondere über längere Zeiträume gut ab: Sowohl über 3 Jahre, als auch über 5 Jahre ist der Fonds im ersten Quartil platziert, gehört also zu den besten 25 Prozent seiner Vergleichsgruppe. Seit seiner Auflegung im September 1998 stieg der Fonds um 17,6 Prozent, während der Vergleichsindex, der MSCI EMU Index, nur um 12,8 Prozent zulegte.

Mit etwa 75 Titeln ist der Fidelity Euro Blue Chip Fund an vergleichsweise wenigen Unternehmen beteiligt. Ziel des Fondsmanagers ist es, attraktiv bewertete Großunternehmen auszuwählen und eine höhere Wertentwicklung als die Indizes für europäische Großunternehmen zu erzielen. Ein Team von rund 50 Analysten unterstützt Scurlock bei der Auswahl der Einzeltitel.