• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,0644 $

Essen (GodmodeTrader.de) - Erwartungsgemäß zeigte der Empire-State-Index wenig Einfluss auf das Währungspaar. Dabei fiel er sogar unter den Erwartungen aus. Mit einem Rückgang von 10,74 Punkten lag er deutlich unter den prognostizierten 6,2 Punkten. Auch die Terroranschläge in Paris beeinflussten den Euro kaum, da die wirtschaftlichen Auswirkungen vielfach als gering angesehen werden, sofern es nicht zu weiteren Anschlägen kommen sollte, wie die Analysten der National-Bank im aktuellen „Devisenbericht“ schreiben.

Heute werde der wichtige ZEW-Index aus Deutschland veröffentlicht. Nach dem siebten Rückgang in Folge werde hier eine Verbesserung erwartet. Insbesondere die Konjunkturerwartung könnte sich etwas aufgehellt haben, wofür unter anderem die sentix-Umfrage mit ihrem Anstieg spreche. Insgesamt sollte sich eine positive Entwicklung zeigen, so die Analysten.

In Finnland sei gestern einem Volksbegehren stattgegeben worden, was eine Parlamentsdebatte im nächsten Jahr über einen möglichen Ausstieg Finnlands aus der Eurozone nach sich ziehen werde. Auch wenn ein Austritt unwahrscheinlich sei, zeige sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes auch durch den Euro. Finanzminister Stubb habe sein Land bereits als den „nächsten kranken Mann Europas" bezeichnet, heißt es weiter.

„In den USA steht mit der Veröffentlichung der Konsumentenpreise ein für die Fed wichtiger Indikator an. Aber sollten diese den Erwartungen entsprechen, dürften sie einer Zinsanhebung nicht im Wege stehen. Allerdings sind auch keine Überraschungen zu erwarten. Die Gemengelage sollte nicht für den Euro sprechen, der bereits unter 1,07 notiert“, so die National-Bank-Analysten.