• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,0771 $

Düsseldorf (GodmodeTrader.de) - Nachdem wir bereits Ende Oktober einen skeptischen Blick auf den Euro im Vergleich zum US-Dollar geworfen hatten, zeigte sich die europäische Einheitswährung anschließend tatsächlich von ihrer schwachen Seite. Nicht nur der nachhaltige Bruch des seit März 2015 bestehenden Aufwärtstrends (aktuell bei 1,1127 US-Dollar), der damit als abwärtstrendbestätigende Flagge interpretiert werden müsse, sondern seit Freitag auch Kursnotierungen unterhalb der Tiefs vom Mai und Juli bei gut 1,08 US-Dollar waren die Folge, wie die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in „Der Markt heute“ schreiben.

„Da der MACD zudem auf Tagesbasis nach wie vor mit einem Verkaufssignal aufwartet und aktuell sogar ein negatives Schnittmuster des Trendfolgers auf Wochenbasis erfolgte, sollten Anleger weiterhin vorsichtig bleiben. Aller Voraussicht nach ist das sogar zu „schwach“ ausgedrückt, denn das Abgleiten unter die o. g. Tiefs bei gut 1,08 US-Dollar dient u. E. als Katalysator für ein Wiedersehen mit dem Mehrjahrestief bei knapp 1,05 US-Dollar. Für eine Aufhellung des charttechnischen Bildes ist dagegen eine Rückeroberung des Kumulationspunkts bei rund 1,11 US-Dollar, bestehend aus diversen Tiefs, der 200-Tages-Linie (aktuell bei 1,1097 US-Dollar) und des o. g. alten Aufwärtstrends seit März, vonnöten“, so die HSBC-Analysten.