Die US-amerikanische Notenbank hat im Begleitkommentar zur FOMC-Zinsentscheidung die Wortwahl nicht entscheidend verändert und so bleibt das Versprechen, die Leitzinsen für eine „beträchtliche Zeit“ auf dem tiefen Niveau zu belassen, erhalten, wie Helaba-Analyst Ralf Umlauf im heutigen „FX Daily“ schreibt.

    Darüber hinaus habe es leichte Veränderungen nach unten bei dem von den FOMC-Mitgliedern als angemessen angesehenen Leitzinsniveau per Ende 2015 gegeben. Ungeachtet der Tatsache, dass die Fed-Funds-Futures die Median-Schätzung der Notenbanker bislang nicht eingepreist hätten, würden die Zinserhöhungsfantasien in der Summe nicht forciert, heißt es weiter.

    „Der Euro gab gestern nach und konnte die Erholungsbewegung im Anschluss an den Trendbruch nicht weiter ausbauen. Die Tagestechnik hatte sich in dessen Zuge aufgehellt und trübt sich nun wieder ein. So ist der Euro in den jüngst nach oben verlassenen Abwärtstrend, dessen Widerstandslinie heute bei 1,2349 verläuft, zurückgekehrt. Zudem stellt die politische Situation in Griechenland eine Belastung dar. Ungeachtet der Tatsache, dass die Fed ein entscheidendes Signal für baldige Zinserhöhungen missen ließ, gaben die Zins-Futures leicht nach und der Dollar legte zu“, so Umlauf, der für heute eine Trading-Range zwischen 1,2247 und 1,2500 erwartet.