Die jüngsten Herabstufungen des IWF und der EU-Kommission für die drei größten Volkwirtschaften der Eurozone in Bezug auf deren künftige konjunkturelle Entwicklung wird auch die EZB auf ihren nächsten Sitzungen höchstwahrscheinlich mit geldpolitisch noch „taubenhafteren“ Kommentaren unterlegen. Sollten nun auch noch die Energieträger preislich weiter fallen, so würde dies zusätzlich die Inflationsrate drücken und die EZB weiter von ihrem zweiprozentigen Inflationsziel entfernen. Dies spräche für eine anhaltende Nullzinspolitik aus Frankfurt, die deutlich über den Sommer 2019 hinaus oder gar bis 2020 andauern könnte.

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    Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 24. Januar 2019 bei 1,1289 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 31. Januar 2019 bei 1,1514, wären die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen näher abzuleiten. Die Bullen könnten die Widerstände für ihre Ziel heranziehen. Diese fänden sich bei den Marken von 1,1376/1,1402/1,1429/1,1461 und 1,1514. Die Bären hingegen würden ihre Ziele aufgrund der zu ermittelnden Unterstützungen bei 1,1289, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 1,1236/1,1203 und 1,1151 anpeilen. Das Jahrestief von 1,1215 würde obendrein als stärkeres Ziel auf der Abwärtsseite gelten.

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