Die europäische Gemeinschaftswährung könnte in den nächsten Wochen vermehrt neuem Druck von der politischen Seite ausgesetzt sein. Im Zentrum steht einmal Mehr Italien. In Rom plant Lega-Chef Matteo Salvini gegen den italienischen Regierungschef Guiseppe Conte einen Misstrauensantrag, mit dem Ziel Neuwahlen anzustreben. Salvini könnte den Umfragen zufolge sogar Regierungschef werden. Dies könnte erneuten Trubel zwischen Brüssel und Rom bedeuten und auch dem Euro schaden.

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    Zur Charttechnik: Seit geraumer Zeit kommt das Währungspaar EUR/USD einfach nicht in Bewegung, sondern tritt tatsächlich rund um das 61,8prozentige Fibonacci-Retracement der hier analysierten Bewegung mehr oder minder auf der Stelle. Dieses Retracement ergibt sich aus dem langfristigen Kursverlauf vom Tief des 03. Januar 2017 bei 1,0340 bis zum Mehrjahreshoch des 16. Februar 2019 bei 1,2556. Ausgehend von diesem Kursverlauf wären die übergeordneten Widerstände bei 1,1448/1,1710 und 1,20333 zu verorten. Die Unterstützungen hingegen kämen bei den Marken von 1,1187 und 1,0864 in Betracht. Außerdem könnte noch die offene Kurslücke vom 21. April auf den 24. April 2017 zu beachten sein, die zwischen 1,0738 und 1,0821 liegt.

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