München (GodmodeTrader.de) - Der Dollar neigt weiter zur Schwäche. Der Euro konnte am Mittwoch im Hoch bis auf 1,18985 US-Dollar zulegen und damit auf den höchsten Stand seit rund zwei Wochen klettern. Anschließend setzte der Euro wieder zurück.

    Das US-Handelsbilanzdefizit hat sich im Februar ausgeweitet. Das Defizit belief sich auf 71,1 Milliarden Dollar, nach einem Defizit von 67,8 Milliarden Dollar im Vormonat. Die Beobachter hatten mit einem Defizit von 70,5 Milliarden Dollar gerechnet. Das Volumen der Exporte ging gegenüber dem Vormonat von 191,9 Milliarden Dollar auf 187,3 Milliarden Dollar zurück, während das Volumen der Importe von 260,2 auf 258,3 Milliarden Dollar sank. Die Stimmung der Einkaufsmanager im europäischen Dienstleistungssektor hat sich im März unterdessen etwas stärker aufgehellt als zunächst gemeldet. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in der Eurozone stieg von 45,7 Punkten im Februar auf 49,6 Punkte im März, nachdem vorläufig 48,8 Punkte gemeldet wurden.

    Schwellenländerwährungen und Rohstoffwährungen tendieren am Mittwoch ebenfalls schwächer. So konnte der Euro gegenüber der Türkischen Lira, dem Südafrikanischen Rand, dem Australischen Dollar sowie dem Kanadischen Dollar deutlich zulegen. Die Indische Rupie neigte zu Kursverlusten, nachdem die Notenbank am Vormittag ein Programm zum Kauf von Staatsanleihen angekündigt hatte. Der Schweizer Franken profitierte am Mittwoch von einer erneuten Flucht der Anleger in einen sicheren Hafen.

    Am Abend könnte die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed für neue Impulse sorgen. Vor allem wegen des starken Anstiegs der Anleiherenditen seit Jahresbeginn steht die Geldpolitik der US-Notenbank wieder stärker im Fokus.