• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11460 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,25760 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 108,838 ¥
  • USD/MXN - Kürzel: USD/MXN - ISIN: XC000A0AEYY2
    Börse: FOREX / Kursstand: 19,70280 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am IUS-Dollar-Index) von seinem gestrigen Wochenhoch zurück. Ein maßgeblicher Faktor dabei sind die Gewinne des Yen, der im Umfeld einer erhöhten Risikoaversion als „sicherer Hafen“ gefragt ist.

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Der von den USA ausgehende Handelskrieg hat sich weiter verschärft. Medienberichten zufolge hat China den Kauf von US-Sojabohnen aufgrund von Differenzen über den Handel eingestellt. Der frühere Gouverneur der People’s Bank of China Dai Xianglong sagte, er erwarte auch bei dem G20-Treffen im nächsten Monat keinen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen dem chinesische Präsidenten Xi Jinping und US-Präsident Donald.

Zudem hat sich der Handelskrieg an einer anderen Front verschärft. So verhängte Trump überraschend Zölle auf alle Importe aus Mexiko in Höhe von fünf Prozent. Die Zölle sollen am 10. Juni in Kraft treten und solange gelten, bis die illegale Einwanderung gestoppt sei, sagte Trump.

EUR/USD erholt sich von seinem am Donnerstag bei 1,1114 erreichten Wochentief und notierte bislang bei 1,1157 im Hoch. Die am Morgen aus Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Eurozone, gemeldeten Wirtschaftsdaten sind überraschend schwach ausgefallen. Die Einzelhandelsumsätze brachen im April unerwartet um 2,0 Prozent im Monatsvergleich ein. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im März. Mit Spannung erwartet werden nun die deutschen Verbraucherpreise für Mai um 14:00 Uhr MESZ. Erwartet wird im Konsens ein Anstieg im Jahresvergleich um 1,4 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD bei 1,2571 im Tief notierte, stürzte USD/JPY bislang bis 108,68 im Tief – ein Viermonatstief. Neben seinem Status als „sicherer Hafen“ profitiert der Yen von positiven Wirtschaftsdaten aus Japan. Die Industrieproduktion ist im April überraschend um 0,6 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,6 Prozent im März. Die Arbeitslosenquote fiel im April wie erwartet von 2,5 Prozent auf 2,4 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

USD/MXN ist zum Wochenschluss auf ein 2019er-Hoch bei 19,7660 gesprungen. Der mexikanische Peso ist massiv unter Druck, nachdem die USA unerwartet eine neue Front im Handelskrieg aufgemacht haben. Trump verhängte überraschend Zölle auf alle Importe aus Mexiko in Höhe von fünf Prozent. Die Zölle sollen am 10. Juni in Kraft treten und solange gelten, bis die illegale Einwanderung gestoppt sei, sagte Trump. Bitte lesen Sie hierzu auch die USD/MXN-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist zum Wochenschluss gut bestückt. Gemeldet werden unter anderen die Konsumausgaben, der Chicagoer Einkaufsmanagerindex und das Konsumklima der Uni Michigan. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.