• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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Der US-Dollar konsolidiert im europäischen Handel am Dienstagvormittag seine jüngsten Gewinne infolge der Aussicht auf steigende US-Zinsen, die dem Greenback zuletzt gegenüber den anderen Hauptwährungen Mehrmonatshochs beschert haben. EUR/USD erholt sich ein wenig von seinem über Nacht erreichten frischen Elfmonatstief bei 1,3178 und notierte bislang bei 1,3214 im Hoch.

GBP/USD legt ausgehend vom zu Wochenbeginn erreichten Viereinhalbmonatstief bei 1,6535 zu, hat mit bislang bis 1,6595 in der Spitze den Sprung über das gestrige Tageshoch bei 1,6598 jedoch noch nicht geschafft. Die von der „British Bankers Association“ (BBA) gemeldeten britischen Hypothekengenehmigungen sind im Juli überraschend auf 42.800 gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf 44.200 gerechnet, nach 43.200 im Juni.

USD/JPY weitet seine Korrektur vom zu Wochenbeginn bei 104,27 erreichten Siebenmonatshoch aus und notierte bislang zuhöchst bei 103,72, wobei der Yen als „sicherer Hafen“ vor dem heutigen Treffen der Präsidenten aus der Ukraine und Russland gefragt ist. Die japanischen Dienstleistungspreise sind im Juli wie erwartet und wie im Vormonat auch um 3,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Der Neuseeland-Dollar setzt seine Mitte Juli am Dreijahreshoch bei 0,8836 begonnene Korrektur nach schwachen Daten aus Neuseeland fort und notierte bislang bei 0,8311 im Tief – ein Sechsmonatstief. Das Defizit in der neuseeländischen Handelsbilanz ist im Juli überraschend stark auf 692 Milliarden NZD angeschwollen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Fehlbetrag von 475 Milliarden NZD gerechnet, nach einem Überschuss von 242 Milliarden NZD im Juni.

Der israelische Schekel hat nach der überraschenden Zinssenkung der israelischen Notenbank vom Montag auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent deutlich nachgegeben. USD/ILS kletterte auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr bei 3,5879. EUR/ILS notierte bislang bei 4,7173 in der Spitze – ein Zweieinhalbmonatshoch.

Der US-Wirtschaftskalender am Nachmittag ist prall gefüllt. Den Auftakt machen um 14:30 Uhr MESZ die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im Juli. Analysten erwarten im Konsens einen deutlichen Anstieg um 7,4 Prozent im Monatsvergleich, nach plus 1,7 Prozent im Juni. Um 15:00 Uhr MESZ folgen der CaseShiller-Hauspreisindex und der FHFA-Hauspreisindex für Juni. Den Datenreigen beschließen um 16:00 Uhr MESZ das US-Verbrauchervertrauen für August (Konsens 89,1 Punkte nach 90,9 Zählern) sowie der Richmond Manufacturing Index für August (erwartet 8,0 nach 7,0 Zählern).