• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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Der US-Dollar hat zum Wochenschluss im Vorfeld des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichtes gegenüber den anderen Hauptwährungen (mit Ausnahme des britischen Pfunds) die Nase vorn. EUR/USD hat nach seinem gestrigen steilen Anstieg im Zuge des Zinsentscheids der Europäischen Zentralbank (EZB) bis 1,2456 in der Spitze mittlerweile bis zutiefst 1,2349 nachgegeben.

Die EZB hatte gestern ihre Leitzinsen unverändert belassen und ihre „dovishe“ Rhetorik bestätigt. EZB-Präsident Mario Draghi hielt sich mit weiteren Details zu möglichen Anleihekäufen zurück und erklärte, dass die EZB frühestens Anfang 2015 über neue Quantitative-Easing-Maßnahmen entscheiden wird.

Jüngste Wirtschaftsdaten aus der Eurozone sind gemischt ausgefallen. Während die Auftragseingänge in der deutschen Industrie im Oktober mit einem Anstieg um 2,5 Prozent im Monatsvergleich positiv überraschten (Konsensplus 0,6 Prozent nach plus 1,1 Prozent), stieg das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone im dritten Quartal laut Revision wie bereits gemeldet um 0,2 Prozent, nach einem unveränderten Wert im zweiten Quartal.

USD/JPY setzt seien Anstieg weiter fort und hat bei 120,45 ein frisches Siebenjahreshoch erreicht. Die japanischen Frühindikatoren sind im Oktober auf 104,0 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 104,2 Zähler gerechnet, nach 105,6 Punkten im September.

GBP/USD legt zu und notierte bislang bei 1,5688 im Hoch. Die Inflationserwartungen der britischen Verbraucher sind auf Sicht von zwölf Monaten auf 2,5 Prozent gesunken, nachdem sie zuletzt noch bei 2,8 Prozent gelegen hatten.

USD/SEK legt nach schwächer als erwartet ausgefallenen schwedischen Daten zu, hat mit 7,5446 im Hoch das gestern erreichte Vierjahreshoch bei 7,5515 jedoch noch nicht überwinden können. Die schwedische Industrieproduktion ist im Oktober um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einem stärkeren Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im Vormonat.

USD/NOK weitet seine jüngsten Gewinne aus und hat bei 7,1631 ein frisches Fünfeinhalbjahreshoch erreicht. Die norwegische Industrieproduktion ist im Oktober auf Monatssicht um 1,4 Prozent gestiegen, nach einem Zuwachs um 4,4 Prozent im September. Im Jahresvergleich ergibt sich aktuell ein Anstieg um 10,7 Prozent, nach plus 7,7 Prozent im Vormonat.

Aus den USA wird um 14:30 Uhr MEZ der wichtige US-Arbeitsmarktbericht für November veröffentlicht. Analysten erwarten im Konsens, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen von 214.000 im Oktober auf aktuell 225.000 gestiegen ist, während die Arbeitslosenquote weiterhin bei 5,8 Prozent liegen soll. Gleichzeitig werden auch die US-Handelsbilanzzahlen für Oktober bekannt gegeben (Konsens minus 41,2 Milliarden US-Dollar, nach minus 43,0 Milliarden US-Dollar im September). Um 16:00 Uhr MEZ folgen die Auftragseingänge in der US-Industrie im Oktober. Erwartet wird im Konsens ein Rückgang um 0,2 Prozent im Monatsvergleich, nach zuvor minus 0,6 Prozent.