• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,2511 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,5961 $
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,9627 Fr
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 114,5990 ¥
  • EUR/JPY - Kürzel: EUR/JPY - ISIN: EU0009652627
    Börse: FOREX / Kursstand: 143,3500 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,8611 $

Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag im Vorfeld der beiden Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England (BoE) gegenüber den anderen Hauptwährungen zurück, notiert aber nach wie vor in der Nähe seiner jüngst erreichten Mehrjahreshochs. Erwartet wird im Konsens, dass sowohl die EZB als auch die BOE ihre Leitzinsen unverändert bei 0,05 Prozent bzw. 0,50 Prozent belassen.

EUR/USD erholt sich bislang bis 1,2529 im Hoch (das am 3. November 2014 erreichte Zweijahrestief liegt bei 1,2440). Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie enttäuschten im September mit einem Anstieg um lediglich 0,8 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 2,2 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 4,2 Prozent im August.

GBP/USD legt nach gemischten britischen Wirtschaftsdaten ebenfalls zu und notierte bislang bei 1,6002 in der Spitze (das gestern erreichte 2014er-Tief findet sich bei 1,5866). Während der Halifax-Hauspreisindex im Oktober um 0,4 Prozent im Monatsvergleich sank (nach plus 0,4 Prozent im September), überraschte die britische Industrie positiv. So stieg die Industrieproduktion im September um 0,6 Prozent im Monatsvergleich. Erwartet worden war im Konsens lediglich ein Plus von 0,5 Prozent, nach einem Minus von 0,1 Prozent im August.

USD/JPY fiel von seinem über Nacht erreichten frischen knappen Siebenjahreshoch bei 115,52 bislang bis 114,05 im Tief zurück. Zu der Erholung des Yen beigetragen hat auch der deutliche Anstieg der japanischen Frühindikatoren. Der Index legte im September von 104,4 Punkten auf 105,6 Zähler zu (Konsens 105,5 Punkte). EUR/JPY erreichte derweil ein Zehnmonatshoch bei 144,22.

USD/CHF notierte im Tief bislang bei 0,9601, bewegt sich damit aber immer noch in der Nähe seines am 3. November 2014 erreichten 2014er-Hochs bei 0,9691. Das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erhobene Konsumklima für die Schweiz hat sich im dritten Quartal überraschend deutlich auf minus elf Punkte eingetrübt. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf minus vier Zähler gerechnet, nach minus einem Punkte im zweiten Quartal.

AUD/USD hat in der Nacht zum Donnerstag nach Bekanntgabe der jüngsten australischen Arbeitsmarktdaten bei 0,8552 ein frisches Vierjahrestief erreicht. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Oktober überraschend deutlich um 24.100 gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 10.300 gerechnet, nach einem Rückgang um 23.700 im September. Die Arbeitslosenquote verharrte unverändert bei 6,2 Prozent (Vormonat revidiert von 6,1 Prozent). Erwartet worden war im Konsens hier ein Wert von 6,1 Prozent. Im weiteren Handelsverlauf erholte sich das Währungspaar bis bislang 0,8627 im Hoch.

Aus den USA wird um 13:30 Uhr MEZ der Challenger-Report mit den Stellenstreichungen im Oktober gemeldet (September 30.500). Um 14:30 Uhr MEZ folgen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 1. November (Konsens 285.000 nach 287.000). Gleichzeitig werden auch die Produktivität und die Lohnstückkosten im dritten Quartal bekanntgegeben. Um 16:00 Uhr steht eine Rede des Präsidenten der Federal Reserve Bank in Chicago Charles Evans an.