• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,2796 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,8380 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,9421 Fr
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,8737 $

Der US-Dollar macht im europäischen Handel am Donnerstagvormittag nach den enttäuschenden US-Wirtschaftsdaten vom Mittwoch gegenüber dem Euro einen Teil der gestrigen Verluste wieder wett. EUR/USD ist vom gestern erreichten Hoch bei 1,2887 wieder zurückgefallen und notierte im Tief bislang bei 1,2770. Der nur geringe Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone ist im September in der endgültigen Veröffentlichung mit plus 0,3 Prozent im Jahresvergleich bestätigt worden, nach plus 0,4 Prozent im August.

USD/JPY notiert nach den massiven Vortagsverlusten hingegen erneut schwächer und notierte bislang bei 105,73 im Tief, während USD/CHF Boden gutmachen kann (im Hoch bislang bei 0,9445). Dabei kommt USD/CHF auch zugute, dass das schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) seine Wachstumsschätzungen für dieses und nächstes Jahr gesenkt hat. Die Ökonomen gehen nun davon aus, dass die schweizerische Wirtschaft 2014 um 1,8 Prozent wachsen wird (bisher 2,0 Prozent). Für 2015 erwarten sie einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,4 Prozent, nach zuletzt plus 2,6 Prozent.

AUD/USD fällt zurück und notierte bislang bei 0,8727 im Tief. Die Inflationserwartungen der australischen Verbraucher auf Sicht von zwölf Monaten sind einer Umfrage von TD Securities/Melbourne Institute zufolge im September auf 3,4 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Im August hatte die Inflationserwartung bei 3,5 Prozent gelegen.

Der US-Wirtschaftskalender am Nachmittag ist erneut gut bestückt. Zur Veröffentlichung kommen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 11. Oktober, die US-Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im September, der NAHB-Hausmarktindex und der Philadelphia-Fed-Index für Oktober. Zudem gilt nach den schwachen US-Einzelhandelsumsätzen von Mittwoch den heute zahlreich anstehenden Reden von Fed-Vertretern erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich der weiteren geldpolitischen Ausrichtung. Auf der Agenda stehen Reden von Charles Plosser (Falke/nicht stimmberechtigt), Dennis Lockhart (neutral, 2015 stimmberechtigt), James Bullard (Falke, nicht stimmberechtigt) und Narayana Kocherlakota (Taube/stimmberechtigt).