EUR/USD fiel aus dem Bereich über der 1,12er-Marke bislang bis 1,1130 im Tief zurück. Jüngste Daten aus der Eurozone sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Während die Verbraucherpreise im Juni laut Vorabschätzung wie erwartet um 0,2 Prozent im Jahresvergleich zulegten (Vormonat plus 0,3 Prozent), lag die Arbeitslosenquote im Mai wie erwartet und wie im Vormonat auch weiterhin bei 11,1 Prozent.

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    Bei GBP/USD sind die Verluste mit 1,5690 im Tief deutlich geringer. Das am Vormittag gemeldete britische Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal laut endgültiger Veröffentlichung wie erwartet um 0,4 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, nach plus 0,6 Prozent im vierten Quartal. Die Unternehmensinvestitionen stiegen im Berichtszeitraum sequenziell um 2,0 Prozent. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 1,8 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 0,9 Prozent im Vorquartal. Der britische Dienstleistungsindex stieg im April im Dreimonatsschnitt wie erwartet um 0,5 Prozent, nach plus 0,4 Prozent im März.

    USD/JPY hat mit bislang 121,88 im Tief ein Fünfwochentief erreicht. Die durchschnittlichen Nettoeinkommen in Japan sind im Mai erneut gestiegen. Wie das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales am Dienstag bekannt gab, stiegen die Arbeitseinkommen im Mai um 0,6 Prozent im Jahresvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,7 Prozent wie im Vormonat April gerechnet. Die Baubeginne in Japan enttäuschten im Mai mit einem Anstieg um 5,8 Prozent im Jahresvergleich. Erwartet worden war hier im Konsens ein Zuwachs um 6,2 Prozent, nach einem Plus von 0,4 Prozent im April.

    USD/CHF legt zu und notierte bislang bei 0,9331 im Hoch. Unterstützung bekommt das Währungspaar dabei auch von dem Rückgang des KoF-Konjunkturbarometers auf 89,7 Punkte im Juni. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg des Index, der die Konsumlaune der schweizerischen Verbraucher misst, auf 93,7 Zähler gerechnet. Im Mai notierte der Index bei 93,1 Punkten.

    NZD/USD setzt nach erneut schwachen Wirtschaftsdaten aus Neuseeland seine Talfahrt der vergangenen Wochen fort und hat bei 0,6752 ein frisches Fünfjahrestief erreicht. So hat sich das ANZ-Geschäftsklima im Juni auf minus 2,3 Punkte eingetrübt. Im Mai hatte der Index mit 15,7 Zählern noch deutlich im positiven Bereich notiert. Die neuseeländischen Baugenehmigungen waren im Mai gegenüber dem Vormonat unverändert, nach einem Rückgang um 0,9 Prozent im April.

    Aus den USA wird um 15:00 Uhr MESZ der CaseShiller-Hauspreisindex für April gemeldet. Analysten erwarten im Konsens einen Anstieg um 5,30 Prozent, nach plus 5,04 Prozent im März. Um 15:45 Uhr MESZ folgt der Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Juni (Konsens 50,2 Punkte, nach 46,2 Zählern). Das Highlight des Tages steht um 16:00 Uhr MESZ mit dem Verbrauchervertrauen des Conference Board im Juni an (erwartet 97,1 Punkte, nach 95,4 Zählern).