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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis von seinem frischen Sechsmonatstief. EUR/USD hat dabei seinen Höhenflug am Donnerstag vorerst nicht weiter fortgesetzt. Vom frischen Sechsmonatshoch bei 1,1172 fiel das Währungspaar bislang bis 1,1106 zurück. In den vergangenen Handelstagen hatten politische Turbulenzen in Washington den US-Dollar stark belastet. Präsident Donald Trump steht wegen des angeblichen Eingriffes in die Unabhängigkeit der Justiz erheblich unter Druck.

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EUR/USD

GBP/USD setzt nach starken britischen Einzelhandelsumsätzen seine jüngste Rallye hingegen fort und hat bei 1,3047 ein frisches Siebeneinhalbmonatshoch erklommen. Wie die britische Statistikbehörde ONS am Donnerstag mitteilte, stiegen die Einzelhandelsumsätze im April um 2,3 Prozent im Monatsvergleich – der stärkste Anstieg seit Januar 2016. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 1,4 Prozent im März. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Umsatzplus von 1,0 Prozent. Erwartet worden war auf dieser Basis ein Anstieg um 2,1 Prozent, nach zuvor 2,0 Prozent. Bitte beachten Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/JPY fällt weiter zurück und hat mit bislang 110,20 im Tief ein frisches Dreiwochentief erreicht. Dabei profitiert der Yen auch von einem starken japanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal. Dieses stieg in den drei Monaten bis Ende März um 0,5 Prozent im Quartalsvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 0,3 Prozent im Vorquartal. Die aktuelle sequenzielle Wachstumsrate ist die höchste seit dem ersten Quartal 2016. Auf Jahressicht ergibt sich ein Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent. Erwartet worden war im Konsens hier ein Plus von 1,7 Prozent, nach zuvor plus 1,4 Prozent. Bitte lesen Sie hierzu auch die heutige EUR/JPY-News.

AUD/USD ist am Donnerstag nach starken australischen Arbeitsmarktdaten auf ein frisches Zweiwochenhoch bei 0,7467 geklettert, bevor das Währungspaar im Zuge der US-Dollar-Korrektur auf breiter Basis wieder zurückfiel und mittlerweile bei 0,7405 im Tief notierte. Wie über Nacht gemeldet wurde, stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Australien im April um 37.400 und damit deutlich stärker als im Konsens mit plus 4.500 erwartet. Im Vormonat war ein Anstieg um 60.000 gemeldet worden. Die Arbeitslosenquote sank überraschend auf 5,7 Prozent – die niedrigste Quote seit Januar. Erwartet worden war im Konsens eine unveränderte Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent. Bitte beachten Sie auch die aktuelle AUD/USD-News.

Aus den USA stehen am Donnerstagnachmittag einige Wirtschaftsdaten auf dem Programm. Highlight ist der Philadelphia Fed Index für Mai. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.