• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,3747 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,6671 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 102,0100 ¥
  • UAH/USD - Kürzel: UAHUSD - ISIN:
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,1115 $
  • USD/HUF - Kürzel: USD/HUF - ISIN: XC000A0C37A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 227,5700 Ft
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 2,1850 TL

Der US-Dollar hat zur Wochenmitte zunächst seine Vortagsverluste nach einer weiteren Runde schwacher US-Daten am Dienstag ausgeweitet. Die enttäuschenden Wirtschaftsdaten lassen viele Marktteilnehmer daran zweifeln, dass die Federal Reserve Bank (Fed) mit ihrer kontinuierlichen Reduzierung der Anleihenkäufe („Tapering“) auf dem richtigen Kurs ist. EUR/USD hat bei 1,3773 ein frisches 2014er-Hoch erreicht, fällt aber im Verlauf des europäischen Handels bis bislang 1,3746 im Tief zurück.

GBP/USD sinkt vom Tageshoch bei 1,6734 bis bislang zutiefst 1,6661. Am Vormittag ist gemeldet worden, dass die Arbeitslosenquote in Großbritannien im Dezember (Drei-Monatsschnitt) überraschend von 7,1 Prozent auf 7,2 Prozent gestiegen ist (Konsens 7,1 Prozent). Die Zahl der Arbeitslosen mit Leistungsansprüchen sank im Januar um 27.600. Erwartet worden war im Konsens ein Rückgang um 18.300, nach minus 27.700 im Vormonat (revidiert von minus 24.000). Das Sitzungsprotokoll des letzten Treffens des geldpolitischen Ausschusses der Bank of England (BoE) enthüllt, dass die Entscheidungen, den Leitzins und das Volumen des Anleihenkaufprogramms unverändert zu belassen, einstimmig getroffen wurden.

USD/JPY gibt im Zuge der enttäuschenden US-Daten, den gesunken Renditen von US-Staatsanleihen und den Verlusten an den Aktienmärkten ebenfalls nach und notierte bislang bei 102,01 im Tief. Jüngste Daten aus Japan sind schwach ausgefallen. So enttäuschte der Gesamtwirtschaftsindex im Dezember mit einem Rückgang um 0,1 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nach plus 0,4 Prozent im November.

Emerging-Markets-Währungen sind am Mittwoch unter Druck, wobei die Eskalation der Gewalt in der Ukraine und die Anti-Regierungsproteste in Thailand Anlass zur Sorge geben. Die ukrainische Hrywnja ist gegenüber dem US-Dollar heute unter das Anfang Februar erreichte Fünfjahrestief gefallen und hat bei 0,1107 ein neues Mehrjahrestief erreicht. USD/HUF und USD/TRY legen nach den gestrigen Zinsentscheiden der ungarischen und der türkischen Notenbank zu. Während die „Magyar Nemzeti Bank“ ihrem auf weitere Lockerungen ausgelegten Kurs treu blieb und den Leitzins um 15 Basispunkte auf 2,70 Prozent senkte, beließ die türkische Notenbank ihren Leitzins unverändert bei 10,00 Prozent. USD/HUF notierte in der Spitze bei 227,73, während USD/TRY bis 2,1947 im Hoch zulegte.

Aus den USA werden um 14:30 Uhr MEZ die Erzeugerpreise im Januar gemeldet. Erwartet wird im Konsens ein Anstieg um 0,6 Prozent im Monatsvergleich, nach zuletzt plus 0,4 Prozent. Gleichzeitig kommen auch die Baubeginne und -genehmigungen im Januar (Konsens Baubeginne 950.000 / Konsens Baugenehmigungen 980.000). Highlight des heutigen Tages ist das Sitzungsprotokoll der letzten Fed-Sitzung um 20:00 Uhr MEZ, von dem sich die Marktteilnehmer weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed erhoffen.