• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • EUR/SEK - Kürzel: EUR/SEK - ISIN: EU0009654672
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  • EUR/CHF - Kürzel: EUR/CHF - ISIN: EU0009654078
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Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis zu. Die zukünftige Chefin der Federal Reserve Bank (Fed) Janet Yellen hat sich in ihrem vorab veröffentlichten Redetext zur Anhörung im Senat unterm Strich für eine Fortsetzung der ultralockeren Geldpolitik ausgesprochen. Die Wirtschaft zu unterstützen sei der sicherste Weg, um zu einer normaleren Geldpolitik zurückkehren zu können. Sowohl Arbeitsmarkt als auch Wirtschaft blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und die Fed habe noch viel zu tun, so Yellen.

EUR/USD ist bislang bis 1,3430 zurückgefallen. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone ist im dritten Quartal lediglich um 0,1 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen. Erwartet worden war im Konsens ein Zuwachs um 0,2 Prozent, nach einem Anstieg um 0,3 Prozent im zweiten Quartal.

USD/JPY eroberte die runde 100er-Marke und notierte in der Spitze bei 100,03. Jüngste japanische Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal sequenziell um 0,5 Prozent (Konsens plus 0,4 Prozent), nach plus 0,9 Prozent). Die Industrieproduktion im September enttäuschte hingegen mit einem Anstieg um 1,3 Prozent (erwartet 1,5 Prozent, nach minus 0,9 Prozent).

GBP/USD sackte bislang bis zutiefst 1,5986 ab. Dabei belasten das Pfund die schwachen britischen Einzelhandelsumsätze, die im Oktober mit einem Rückgang um 0,7 Prozent im Monatsvergleich massiv enttäuschten. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis hingegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 0,6 Prozent im Vormonat.

EUR/SEK ist am Donnerstagmorgen nach Veröffentlichung der schwedischen Arbeitsmarktdaten für Oktober kurzfristig bis 8,9384 im Tief zurückgefallen. Die Arbeitslosenquote in Schweden ist im Oktober überraschend auf 7,3 Prozent gefallen. Analysten hatten im Konsens mit einer gegenüber dem Vormonat unveränderten Quote von 7,5 Prozent gerechnet. Im weiteren Handelsverlauf hat sich EUR/SEK bereits wieder erholt und bei 9,0041 ein frisches Fünfmonatshoch erreicht. Dabei profitiert das Cross nach wie vor von den Anfang der Woche gemeldeten negativen schwedischen Verbraucherpreisen und der damit aufgekommenen Zinssenkungsfantasie.

EUR/CHF bleibt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag weiterhin seiner dieswöchigen engen Handelsspanne zwischen 1,2310 und 1,2338 treu. Die schweizerischen Erzeuger- und Importpreise sind im Oktober zum ersten Mal seit Mai wieder gesunken. Der kombinierte Index verbuchte im vergangenen Monat ein Minus von 0,4 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten auf dieser Basis im Konsens lediglich mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 0,1 Prozent im September.

Der US-Wirtschaftskalender ist am Donnerstagnachmittag gut bestückt. Die wichtigsten Veröffentlichungen stehen um 14:30 Uhr MEZ an. Gemeldet werden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 9. November. Erwartet wird im Konsens ein Wert von 331.000, nach 336.000 in der Vorwoche. Hinzu kommen die Handelsbilanzzahlen für September (Konsens minus 38,7 Milliarden US-Dollar, nach minus 38,8 Milliarden US-Dollar im August).