• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,09174 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29250 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,840 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,67066 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar fällt im europäischen Handel am Dienstagvormittag im Umfeld von Gewinnen an den Aktienmärkten von seinem auf breiter Basis erreichten frischen Viermonatshoch zurück (gemessen am US-Dollar-Index).

Die Sorge um den Ausbruch des Coronavirus in China beschäftigt die Marktteilnehmer zwar mit mittlerweile mehr als 1.000 Toten weiter, allerdings ist die Zahl der Neuerkrankungen zuletzt gesunken. Der chinesischen Gesundheitsbehörde zufolge gab es am Montag 2.478 neue Fälle, verglichen mit noch 3.062 am Sonntag.

Im Fokus stehen nun die beiden Anhörungen des Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Powell im US-Repräsentantenhaus und US-Senat heute und morgen Nachmittag zu den wirtschaftlichen und geldpolitischen Aussichten. Aufmerksamkeit gilt Marktbeobachtern zufolge der Frage, ob Powell Hinweise auf Maßnahmen gibt, die die Folgen des Coronavirus-Ausbruchs für die US-Wirtschaft abfedern könnten. Die Federal Reserve Bank hatte ihre Leitzinsen 2019 dreimal um jeweils 25 Basispunkte gesenkt, bevor sie diesen Lockerungszyklus im Dezember beendete.

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EUR/USD

Während EUR/USD nach Erreichen eines frischen Viermonatstiefs bei 1,0904 bislang Boden bis 1,0921 gutmachte, erholt sich GBP/USD weiter von seinem zu Wochenbeginn bei 1,2871 erreichten frischen 2020er-Tief. Im Hoch erreichten die Notierungen heute bislang 1,2942. Das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal ist mit einem auf Quartalssicht unveränderten Wert wie erwartet ausgefallen. Im dritten Quartal war das britische BIP auf dieser Basis um 0,4 Prozent gestiegen.

Im Monat Dezember wuchs die britische Wirtschaft dabei um 0,3 Prozent im Monatsvergleich (Konsens plus 0,2 Prozent, nach zuvor minus 0,3 Prozent). Die britische Industrieproduktion erhöhte sich im Dezember um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Handelsbilanz wies im Dezember mit 850 Millionen Pfund überraschend einen Überschuss auf. Bitte lesen Sie auch die umfassendere GBP/USD-News.

USD/JPY legte bislang bis 109,71 zu und AUD/USD erholt sich weiter bis bislang 0,6719 im Hoch von seinem am vergangenen Freitag bei 0,6660 erreichten knappen Elfjahrestief – der tiefste Stand seit März 2009. Auf dem Austral-Dollar lastet die Sorge um die Folgen des Coronavirus-Ausbruchs in China für die australische Wirtschaft, die eng mit der chinesischen verbunden ist. Der NAB-Geschäftsklimaindex ist im Januar auf minus einen Punkt gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einer Erholung auf null Zähler gerechnet, nachdem der Index im Dezember bei minus zwei Punkten ein Sechseinhalbjahrestief markiert hatte. Bitte beachten Sie auch die aktuelle AUD/USD-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender am Dienstagnachmittag ist gut bestückt. Highlight ist jedoch die o.g. Anhörung des Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Powell im US-Repräsentantenhaus. Die Details sowie die anstehenden Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.