• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,3567 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 102,1580 ¥
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,6337 $
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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  • USD/CZK - Kürzel: USD/CZK - ISIN: US44925U1034
    Börse: FOREX / Kursstand: 20,2790 Kč
  • USD/ZAR - Kürzel: USD/ZAR - ISIN: US23129T1043
    Börse: FOREX / Kursstand: 11,0451 R

Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Freitagvormittag auf breiterer Basis zu, bewegt sich aber im Vorfeld des wichtigen US-Arbeitsmarktberichts gegenüber den anderen Hauptwährungen in relativ engen Handelsspannen.

EUR/USD gab bislang bis 1,3550 im Tief nach, wobei zuletzt die Einschätzung des Bundesverfassungsgerichts, dass das Versprechen der Europäischen Zentralbank (EZB) unbegrenzt Staatsanleihen Not leidender Euro-Länder aufzukaufen, ein Verstoß gegen europäisches Recht darstellt, den Euro unter Druck brachte. Über die Zulässigkeit des Anleihenkaufprogramms OMT soll nun der Europäische Gerichtshof urteilen.

USD/CHF legt zu und notierte bislang bei 0,9022 im Hoch. Unterstützung bekommt das Währungspaar dabei auch von den enttäuschenden schweizerischen Einzelhandelsumsätzen im Dezember. Diese stiegen im Jahresvergleich um 2,3 Prozent. Analysten hatten im Konsens mit einem stärkeren Zuwachs um 3,9 Prozent gerechnet, nach plus 4,2 Prozent im November.

USD/JPY notierte bislang bei 102,23 in der Spitze. Jüngste Daten aus Japan sind besser als erwartet ausgefallen. So stiegen die Frühindikatoren im Dezember auf 112,10 Punkte. Erwartet worden war im Konsens ein Anstieg auf 111,90 Zähler, nach 111,10 Punkten im November.

Gegenüber dem britischen Pfund gibt der Greenback hingegen nach gemischten Daten aus Großbritannien nach. GBP/USD notierte bislang bei 1,6358 im Hoch. So verbesserte sich der negative Handelsbilanzsaldo im Dezember deutlich. Gemeldet wurde ein Defizit von 7,7 Milliarden GBP. Analysten hatten im Konsens mit einem Fehlbetrag von 9,3 Milliarden GBP gerechnet, nach minus 9,8 Milliarden GBP im November. Die Industrieproduktion stieg im selben Zeitraum um 0,4 Prozent im Monatsvergleich (Konsens plus 0,7 Prozent, nach minus 0,1 Prozent).

Emerging-Markets-Währungen präsentieren sich vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes überwiegend schwächer, nachdem sie gestern noch Schützenhilfe von dem Fed-Mitglied Eric Rosengren bekommen hatten. Dieser hatte gesagt, die Fed sollte bei der Reduzierung der Anleihenkäufe keine Eile haben. USD/HUF legte bislang bis 227,68 im Hoch zu, USD/PLN erreichte 309,12 und USD/CZK notierte im Hoch bei 20,306. Gestern hatte die tschechische Notenbank ihren Leitzins unverändert bei 0,05 Prozent belassen. Auch bezüglich der Interventionspolitik an den Devisenmärkten gibt es keine Änderung.

USD/TRY und USD/ZAR legen ebenfalls zu, wobei letzteres Währungspaar nach seinem gestrigen Rücksetzer unter die runde 11er-Marke diese später zurückerobern konnte. Die Streiks in den südafrikanischen Platinminen dauern weiter an und belasten die Stimmung der Investoren gegenüber dem Rand. Zudem besteht die Sorge, dass sich der Arbeitskampf intensivieren könnte. Im Hoch notiert USD/ZAR notierte bislang bei 11,0676 im Hoch.

Der mit Spannung erwartet US-Arbeitsmarktbericht wird um 14:30 Uhr MEZ veröffentlicht. Analysten erwarten im Konsens, dass im Januar 185.000 neue Stellen geschaffen wurden, nach 74.000 im Dezember. Die Arbeitslosenquote wird weiter bei 6,7 Prozent erwartet. Die Woche beschließen datenseitig die US-Verbraucherkredite um 21:00 Uhr MEZ (Konsens 12,4 Milliarden US-Dollar, nach 12,3 Milliarden US-Dollar).