• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13124 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
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  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Freitagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) in Trippelschritten weiter von seinem am 30. November 2021 erreichten Zweiwochentief. Zuvor hatte der Greenback am 24. November 2021 ein Viereinhalbmonatshoch erreicht.

Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) senden weiterhin die Botschaft, dass angesichts der hohen Inflation eine beschleunigte Reduzierung der Wertpapierkäufe und auch eine früher kommende Zinserhöhung als bislang gedacht anstehen könnte. Am Donnerstag sagte Raphael Bostic, der Präsident der Fed in Atlanta, dass es angemessen wäre, das Anleihekaufprogramm der Fed bis Ende März 2022 zu beenden. Dies würde der Fed die Möglichkeit geben, die Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, fügte er hinzu.

US-Finanzministerin Janet Yellen sagte, dass es Aufgabe der Fed sei, dafür zu sorgen, dass sich die derzeitige hohe Inflation nicht zu einer „Lohn-Preis-Spirale" entwickle.

Die am Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der Woche bis zum 27. November um 222.000 gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs auf 248.000 gerechnet, nach 194.000 in der Vorwoche. Im Fokus liegt nun der am Freitagnachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für November.

EUR/USD ist im europäischen Handel zum Wochenschluss zunächst weiter von seinem am 30. November 2021 bei 1,1383 erreichten Hoch zurückgefallen. Im Tief wurde das Währungspaar bei 1,1280 gehandelt, bevor es wieder ein wenig Boden gutmachen konnte und auf Tagessicht mit aktuell 1,1308 nun leicht im Plus notiert.

Die aus der Eurozone gemeldeten Einzelhandelsumsätze sind im Oktober wie von Analysten im Konsens erwartet um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach einem Rückgang um 0,4 Prozent im September. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 1,4 Prozent. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einem Zuwachs um 1,2 Prozent gerechnet, nach plus 2,6 Prozent im Vormonat.

Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Euroraum im November ist von 56,6 Punkten auf 55,9 Zähler nach unten revidiert worden. Obwohl der Index seit dem zweiten und dritten Quartal gesunken ist, signalisiert er damit weiterhin ein robustes Wachstum. Im Oktober hatte der Index bei 54,6 Punkten notiert. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD gibt mit bislang 1,3267 im Tief wieder in Richtung seines am 30. November 2021 bei 1,3193 erreichten Elfmonatstiefs nach. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den britischen Dienstleistungssektor ist im November laut endgültiger Veröffentlichung auf 58,5 Punkte gesunken. Trotz des Rückgangs signalisiert der Index damit weiterhin ein solides Wachstum. Zunächst war ein Wert von 58,6 Zählern gemeldet worden, nach 59,1 Punkten im Oktober. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

Während sich USD/JPY weiter von seinem am 30. November 2021 bei 112,52 erreichten Siebenwochentief erholt und bislang bei 113,49 im Hoch notierte, fällt USD/CHF mit bislang 0,9189 im Tief in Richtung seines am selben Tag bei 0,9155 erreichten knappen Dreiwochentiefs zurück.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Freitagnachmittag ist der o.g. US-Arbeitsmarktbericht für November. Zudem werden u.a. der ISM-Einkaufsmanagerindex im November und die Auftragseingänge in der US-Industrie im Oktober gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.