• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17110 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29709 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,303 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,91446 Fr
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,70834 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Donnerstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) im Umfeld einer gestiegenen Risikoaversion und Verlusten an den internationalen Aktienmärkten zu.

Auf die Stimmung schlagen den Anlegern die steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Neuinfektionen in Europa legen rasant zu und haben die tägliche Marke von 100.000 überschritten. Zahlreiche Staaten, wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben neue Beschränkungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erlassen. EUR/USD ist angesichts dessen bislang bis 1,1701 im Tief zurückgefallen.

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EUR/USD

Hinzu kommt das weiterhin nicht zustande kommende nächste große Hilfspaket für die US-Wirtschaft. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte, vor den Wahlen noch eine Einigung zu erzielen und diese auch umzusetzen, dürfte schwierig werden. Er und die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi seien bezüglich ihrer Ausgabenprioritäten noch weit voneinander entfernt, hieß es. Zunehmend rückt jedoch bereits die Zeit nach den Präsidentschaftswahlen in den Fokus, wobei die Umfragen auf einen Sieg des demokratischen Kandidaten Joe Biden hindeuten.

GBP/USD gibt trotz der Hoffnung, dass es die Verhandler von Großbritannien und der EU in diesen schwierigen Corona-Zeiten nicht auch noch auf einen harten Brexit ohne Handelsabkommen ankommen lassen wollen, nach und notierte bislang bei 1,2935 im Tief.

USD/JPY legt bislang bis 105,34 im Hoch zu. Der japanische Dienstleistungssektorindex ist im August überraschend um 0,8 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Erwartet worden war im Konsens hingegen ein Rückgang um 0,3 Prozent, nach minus 0,5 Prozent im Juli.

USD/CHF notierte bislang bei 0,9156 im Hoch. Die schweizerischen Erzeuger- und Importpreise sind im September um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet, nach minus 0,4 Prozent im August. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Rückgang um 3,1 Prozent, nach minus 3,5 Prozent. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/CHF-News.

AUD/USD fällt angesichts der gestiegen Erwartung, dass die Zinsen in Australien weiter gesenkt werden, im europäischen Handel am Donnerstagvormittag um einen ganzen Cent bis bislang 0,7064 im Tief zurück. Der Gouverneur der Reserve Bank of Australia (RBA) hat über Nacht einen klaren Hinweis auf eine bevorstehende Zinssenkung im November gegeben. Lowe sagte, die Renditen zehnjähriger australischer Staatsanleihen seien die höchsten in der entwickelten Welt und der Leitzins könnte von seinem derzeitigen Rekordtief bei 0,25 Prozent auf nur noch 0,10 Prozent gesenkt werden. Von den besser als erwartet ausgefallenen australischen Arbeitsmarktdaten kann der „Aussie“ angesichts dessen nicht profitieren. Bitte lesen Sie auch die umfassendere AUD/USD-News.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Donnerstagnachmittag ist der Philadelphia-Fed-Index für Oktober. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.