• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13880 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,29520 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,740 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,71370 $
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar setzt im europäischen Handel am Mittwoch seinen Anstieg der vergangenen Handelstage auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) fort. Nach zuletzt starken US-Wirtschaftsdaten kommt dem Greenback zur Wochenmitte auch zugute, dass die Rede von US-Präsident Donald Trump zur „Lage der Nation“ unspektakulär verlaufen ist. Zwar beschwor Trump erneut die Notwendigkeit einer Mauer an der Grenze zu Mexiko und argumentierte für deren Finanzierung. Er sprach jedoch noch nicht einmal von der Möglichkeit, den nationalen Notstand auszurufen, um dieses Ziel zu erreichen.

EUR/USD erreichte bislang bei 1,1377 ein Zwölftagestief. Die am Morgen gemeldeten deutschen Auftragseingänge der Industrie enttäuschten mit einem Minus von 1,6 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 1,0 Prozent im Vormonat. Der aktuelle Rückgang ist der zweite in Folge und der größte seit Juni 2018. Die Daten unterstreichen, dass die Wachstumslokomotive Europas ins Stottern geraten ist.

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EUR/USD

GBP/USD erholt sich vom Zweiwochentief bei 1,2924 bis bislang 1,2974 im Hoch. Premierministerin Theresa May hatte zuletzt erklärt, dass die Garantie für eine offene Grenze zwischen Irland und Nordirland, der sogenannte „irische Backstop", Teil des Austrittsabkommens mit der Europäischen Union sein müsse. May reist am Donnerstag nach Brüssel, um ihre Pläne EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker vorzustellen. May hofft nach wie vor auf rechtlich verbindliche Änderungen an der derzeitigen Backstop-Regelung. Derweil steigt das Risiko, dass bis zum Brexit Ende März keine Lösung gefunden wird.

Während USD/JPY nachgibt und bislang bei 109,53 im Tief notierte, verbucht der US-Dollar gegenüber dem Austral-Dollar die größten Gewinne. Im Tief notierte AUD/USD bislang bei 0,7120. Der Gouverneur der Reserve Bank of Australia (RBA) hatte in einer Rede angedeutet, dass es sich bei dem nächsten Zinsschritt auch um eine Zinssenkung handeln könnte, falls sich die konjunkturelle Lage eintrüben sollte. Bislang hatte die RBA eher die Option einer Zinsanhebung kommuniziert. Gestern hatte die RBA ihren Leitzins unverändert bei 1,50 Prozent belassen und sich bezüglich der Zinsaussichten nicht geäußert.

Aus den USA werden am Mittwochnachmittag unter anderem die Handelsbilanzzahlen für November gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.