• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13080 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,32190 $
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,00380 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Donnerstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) von seinen jüngsten Verlusten.

ANZEIGE

Die chinesische Industrieproduktion ist im Februar auf Jahressicht nur noch um 5,3 Prozent gestiegen – die schwächste Wachstumsrate seit 17 Jahren. Dies verstärkt die Sorgen um die Verfassung der weltweiten Konjunktur. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg um 5,5 Prozent gerechnet, nach zuvor plus 5,7 Prozent.

Zuletzt bekam auch der Handelsstreit zwischen den USA und China wieder ein wenig Aufmerksamkeit. US-Präsident Donald Trump sagte, er würde längere Verhandlungen in Kauf nehmen und die letzten Details gern mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping persönlich aushandeln. „Ich habe keine Eile. Ich will, dass der Deal in Ordnung ist", so Trump.

EUR/USD gibt von seinem gestrigen Hoch bei 1,1339 nach und notierte bislang bei 1,1311 im Tief. Die deutschen Verbraucherpreise sind im Februar laut endgültiger Veröffentlichung um 1,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 1,6 Prozent gerechnet, nach plus 1,7 Prozent im Januar. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

FX-Mittagsbericht-US-Dollar-auf-Erholungskurs-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
EUR/USD

GBP/USD ist von seinem zur Wochenmitte bei 1,3383 markierten Neunmonatshoch wieder zurückgefallen und erreichte am Donnerstagvormittag bislang 1,3238 im Tief. Der über Nacht gemeldet britische RICS-Hauspreissaldo ist im Februar überraschend deutlich auf minus 28 Punkte gefallen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf minus 24 Zähler gerechnet, nach minus 22 Punkte.

Das Brexit-Chaos geht derweil in die nächste Runde: Nachdem das britische Unterhaus in dieser Woche zuerst den mit der Europäischen Union (EU) ausgehandelten Brexit-Deal und dann einen EU-Austritt ohne Abkommen abgelehnt hat, bleibt eigentlich nur noch eine Option: die Verschiebung des Brexit-Termins. Darüber wollen die britischen Abgeordneten heute entscheiden. Einen Aufschub des für den 29. März geplanten EU-Austritt Großbritanniens kann es allerdings nur geben, wenn alle 27 EU-Staaten zustimmen. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/CHF erholt sich von seinem gestrigen Tief bei 1,0023 und wurde bislang zuhöchst bei 1,0049 gehandelt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat seine Prognose für das schweizerische Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr gesenkt. Die Experten gehen nun von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,1 Prozent aus, nachdem sie im Dezember noch einen Zuwachs um 1,5 Prozent prognostiziert hatten. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/CHF-News.

Aus den USA werden am Donnerstagnachmittag die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Neubauverkäufe im Januar gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.