• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,20200 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,35580 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 112,205 ¥
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,97600 Fr

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich in der Mitte der ersten Handelswoche des neuen Jahres von seinem am Dienstag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) erreichten Dreieinhalbmonatstief.

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Belastend wirkten sich zuletzt die gedämpften US-Zinsaussichten aus. So gehen die Marktteilnehmer zu nicht mal mehr zwei Dritteln davon aus, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen bereits im März anheben wird. Auch die von der Fed avisierten drei Zinserhöhungen erscheinen dem Markt zu hoch gegriffen, überwiegend wird mit zwei Schritten gerechnet. Aufmerksamkeit bezüglich der US-Zinsperspektive gilt daher dem heute anstehenden Protokoll der Dezember-Sitzung, auf der die letzte Zinserhöhung beschlossen wurde.

EUR/USD fällt zur Wochenmitte im Verbund mit der Erholung des US-Dollars auf breiter Basis von seinem Dreieinhalbmonatshoch bei 1,2082 zurück und notierte bislang bei 1,2014 im Tief. Unterstützung hatte der Euro zuletzt von Aussagen von Vertretern der Europäischen Zentralbank (EZB) bekommen. Notenbank-Direktor Benoit Coeure signalisierte ebenso wie Yves Mersch und Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny, dass das milliardenschwere Anleihekaufprogramm im Herbst 2018 auslaufen könnte.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 17.000 auf 2,385 Millionen gestiegen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 5,3 Prozent. Im Gesamtjahr 2017 waren im Schnitt 2,533 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job - und damit 158.000 weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank um 0,4 Punkte auf 5,7 Prozent. Dies entspricht der niedrigsten Jahresarbeitslosigkeit seit der deutschen Wiedervereinigung. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD gibt von seinem frischen Dreieinhalbmonatshoch bei 1,3613 bislang bis 1,3559 im Tief nach. Der Einkaufsmanagerindex für den Bausektor in Großbritannien ist im Dezember überraschend deutlich auf 52,2 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 52,8 Zähler gerechnet, nachdem der Index im November bei 53,1 Punkten ein Fünfmonatshoch erreicht hatte. Bitte lesen Sie hierzu auch die aktuelle EUR/GBP-News.

Während USD/JPY auf Tagessicht unverändert bei 112,23 notiert, hat sich USD/CHF von seinem zu Jahresbeginn bei 0,9617 erreichten Dreimonatstief wieder erholt und notierte heute bislang bei 0,9767 im Hoch. Der schweizerische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im Dezember überraschend um 0,1 Punkte auf 65,2 Zähler gestiegen – der höchste Stand seit Juli 2010. Bitte beachten Sie auch die detailliertere USD/CHF-News.

Der US-Wirtschaftsdatenkalender ist zur Wochenmitte erstmals im neuen Jahr mit hochkarätigen Daten bestückt. Highlights sind der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Dezember und das o.g. Sitzungsprotokoll des letzten Fed-Treffens. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.

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