• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17290 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,33860 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,256 ¥
  • USD/TRY - Kürzel: USD/TRY - ISIN: XC000A0C31T3
    Börse: FOREX / Kursstand: 4,51910 TL

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) von seinem gestrigen Zweiwochentief. Im Fokus steht das heute Abend beginnende zweitägige G7-Treffen im kanadischen Quebec, bei dem die USA wegen der Trump’schen Außenhandelspolitik ziemlich isoliert dastehen dürften.

Zudem blickt der Markt bereits auf die in der kommenden Woche anstehenden Notenbanktreffen der Federal Reserve Bank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Während die Fed ihren Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf dann 1,75 bis 2,00 Prozent erhöhen dürfte, steht auf der Agenda der Euro-Währungshüter eine Diskussion über das Ende des Anleihenkaufprogramms. Bundesbankpräsident Jens Weidmann erwartet ein Ende der EZB-Anleihekäufe noch in diesem Jahr. Das zu erwartende Ende der Quantitative-Easing-Maßnahmen führt bereits zu Spekulationen, wann die EZB ihren Leitzins anheben könnte. Der Gedanke an eine Straffung der geldpolitischen Zügel war wegen der politischen Unsicherheit in Italien und Spanien zuletzt in den Hintergrund gerückt.

EUR/USD fällt im europäischen Handel am Freitag von seinem gestern bei 1,1840 erreichten Dreiwochenhoch zurück und notierte bislang bei 1,1744 im Tief. Dabei belasten die Gemeinschaftswährung schwache Daten aus der deutschen Industrie. So sank die Erzeugung im produzierenden Gewerbe im April überraschend um 1,0 Prozent. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs um 1,0 Prozent im März. Die Daten führen am Markt zu Sorgen über die weitere Entwicklung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone. Bitte beachten Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD erreichte bislang zutiefst 1,3384, während USD/JPY im Tief bei 109,22 gehandelt wurde. Die über Nacht aus Japan gemeldeten Daten sind im Rahmen der Erwartungen oder ebenfalls schwächer ausgefallen. So sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal laut endgültiger Veröffentlichung wie erwartet und wie bereits gemeldet um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal, nach plus 0,4 Prozent. Der Überschuss in der Leistungsbilanz ging im April saisonbereinigt von 1,77 Billionen Yen auf 1,89 Billionen Yen (Konsens 2,09 Billionen Yen) zurück. Das Economy Watchers Sentiment enttäuschte im Mai mit einem überraschenden Rückgang von 49,0 auf 47,1 Punkte. Erwartet worden war hingegen ein Anstieg auf 49,4 Zähler. Bitte lesen Sie hierzu auch die EUR/JPY-News.

Die türkische Lira hat am Donnerstag von der überraschenden Zinsanhebung der türkischen Notenbank profitiert. USD/TRY notierte bei 4,4545 im Tief, nachdem das Währungspaar am 23. Mai 2018 bei 4,9274 ein Allzeithoch erreicht hatte. Mit der Leitzinserhöhung um 125 Basispunkte auf 17,75 Prozent demonstrieren die Währungshüter ihre politische Unabhängigkeit und stemmen sich gegen die Lira-Abwertung und die zweistellige Inflation in der Türkei. Im Hoch erreichte USD/TRY zum Wochenschluss bislang 4,5404. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere USD/TRY-News.

Aus den USA stehen am Freitagnachmittag lediglich die Lagerbestände im Großhandel im April zur Veröffentlichung an. Die Details sowie andere Daten entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.