• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13600 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,28990 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 109,451 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Dienstag zu und hat auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein frisches Zweieinhalbwochenhoch erreicht. Der Internationale Währungsfond (IWF) hat in seinem am Montag veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick prognostiziert, dass die Weltwirtschaft 2019 um 3,5 Prozent und 2020 um 3,6 Prozent wachsen wird. Gegenüber den letzten Prognosen im Oktober sind dies 0,2 Prozent bzw. 0,1 Prozent weniger.

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„Nach zwei Jahren solider Expansion wächst die Weltwirtschaft langsamer als erwartet und die Risiken steigen", sagte IWF-Chefin Christine Lagarde. Während eine weltweite Rezession aber nicht vor der Tür stehe, habe sich das Risiko eines stärkeren globalen Konjunkturabschwungs allerdings erhöht, hieß es weiter.

EUR/USD gibt nach und hat bei 1,1344 ein frisches Zweieinhalbwochentief erreicht. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Januar überraschend um 2,5 Punkte auf minus 15,0 Zähler gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem weiteren Rückgang von minus 17,5 Punkten auf minus 18,8 Zähler gerechnet. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD setzt seinen gestrigen Anstieg fort und erreichte bislang zuhöchst 1,2928. Die Arbeitslosenquote in Großbritannien ist im November (Dreimonatsschnitt) überraschend wieder auf den bereits im Sommer 2018 erreichten niedrigsten Wert seit den 1970er-Jahren von 4,0 Prozent gefallen. Analysten hatten im Konsens mit einer gegenüber dem Vormonat unveränderten Quote von 4,1 Prozent gerechnet. Die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher stieg im Dezember etwas stärker als erwartet um 20.800. Erwartet worden war im Schnitt ein Zuwachs um 20.100, nach einem Plus von 21.900. Bitte beachten Sie auch die umfassendere GBP/USD-News.

USD/JPY fällt weiter von seinem am 18. Januar 2019 bei 190,89 erreichten Zweieinhalbwochenhoch zurück und notierte bislang bei 109,30 im Tief. Die Verbraucherpreise in Japan sind im Dezember laut Bank of Japan (BoJ) in der Kernrate um 0,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Im November hatte die Inflation auf dieser Basis bei 0,5 Prozent gelegen. Bitte lesen Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag unter anderem die Bestandsimmobilienverkäufe im Dezember gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.