• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,16550 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,31920 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 112,556 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,31940 $

München (GodmodeTrader.de) – Nach einer anfänglichen Verschnaufpause kann der US-Dollar im weiteren Handelsverlauf am Donnerstag an seine gestrigen Gewinne auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) anknüpfen. Aufmerksamkeit zieht weiterhin die Eskalation im globalen, von den USA ausgehenden Handelskrieg auf sich. Die USA haben angekündigt, dass sie weitere Zölle auf chinesische Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar erheben wollen, da China ihre letzten Aktion (Zölle auf chinesische Importware im Volumen von 34 Milliarden US-Dollar) umgehend mit Zöllen im gleichen Umfang vergolten hatte.

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Der „Wie-du-mir-so-ich-dir“-Schlagabtausch der beiden größten Volkswirtschaften weckt bei Anlegern Ängste vor einem ausgewachsenen Handelskrieg, der das globale Wirtschaftswachstum beeinträchtigen könnte – er wird allerdings so nun auch nicht weiter fortgeführt werden können. China kann auf die jüngste Provokation der USA nicht mehr im gleichen Maß kontern, da es im letzten Jahr aus den USA insgesamt lediglich für rund 150 Milliarden US-Dollar Güter und Dienstleistungen eingeführt hat.

Zudem profitierte der Greenback von der Meldung am Mittwochmittag, dass die US-Erzeugerpreise im Juni um 0,3 Prozent im Monatsvergleich und damit stärker als erwartet gestiegen sind. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet, nach plus 0,5 Prozent im Mai. Die Daten bestätigen die positiven US-Zinsaussichten.

EUR/USD weitet am Donnerstag seine gestrigen Verluste bislang bis 1,1652 im Tief aus. Neben dem globalen Handelskrieg und den positiven US-Zinsaussichten hat auch die heftige Kritik des US-Präsidenten Donald Trump an Deutschland die Stimmung gegenüber dem Euro getrübt. Gute Daten aus der Eurozone richteten da nicht viel aus: Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Mai mit 1,3 Prozent im Monatsvergleich stärker gestiegen als von Analysten im Konsens mit plus 0,8 Prozent erwartet. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

EUR/USD

GBP/USD erreichte bislang zutiefst 1,3179. Der von der „Royal Institution of Chartered Surveyors“ (RICS) erhobene britische Hauspreissaldo ist im Juni überraschend deutlich auf 2,0 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Zuwachs auf minus 2,0 Zähler gerechnet, nach minus 3,0 Punkten im Mai. Bitte beachten Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

Während USD/JPY bei 112,62 ein Sechsmonatshoch markierte, gibt USD/CAD einen Teil seiner gestrigen kräftigen Gewinne im Verbund mit der US-Dollar-Aufwertung auf breiterer Basis wieder ab. Vom gestrigen Wochenhoch bei 1,3218 fiel das Währungspaar bislang bis 1,3177 zurück. Die Bank of Canada (BoC) hat ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent angehoben – der höchste Stand seit Dezember 2008. Bitte lesen Sie auch die umfassendere USD/CAD-News.

Im Fokus liegen im weiteren Handelsverlauf die um 14:30 Uhr MESZ zur Veröffentlichung kommenden US-Verbraucherpreise im Juni. Ebenfalls auf der Agenda stehen unter anderem die wöchentlichen Erstanträge. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.