• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12360 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,25380 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 107,631 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Freitag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) von seinen jüngsten Verlusten. Am Donnerstagabend war der Greenback nach Kommentaren aus den Reihen der Federal Reserve Bank (Fed), die auf aggressive Zinssenkungen hindeuteten, unter Druck geraten.

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Der Präsident der New Yorker Fed John Williams hatte gesagt, die Zentralbank werde „schnell handeln", um die Wirtschaft zu unterstützen, da „es besser ist, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, als auf das Entstehen einer Katastrophe zu warten". Die New Yorker Fed stellte jedoch später klar, dass Williams´ Rede keinen Hinweis auf die künftigen Schritte der Zentralbank gegeben habe.

EUR/USD gibt zum Wochenschluss einen Gutteil der gestrigen Gewinne wieder ab. Vom Hoch bei 1,1282 fällt das Währungspaar bislang bis 1,1229 zurück. Wie am Freitagmorgen gemeldet wurde, sind die deutschen Erzeugerpreise im Juni um 0,4 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet wie zuletzt. Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Mai saisonbereinigt auf 29,7 Milliarden Euro gestiegen. Erwartet worden war hier ein Rückgang auf 21,2 Milliarden Euro, nach 22,4 Milliarden Euro im April. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD fällt vom Hoch bei 1,2558 bislang bis 1,2508 im Tief zurück. Der öffentliche Finanzierungsbedarf Großbritanniens ist im Juni stärker als erwartet auf 6,5 Milliarden Pfund gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem kleineren Haushaltsloch von 3,4 Milliarden Pfund gerechnet, nach 4,5 Milliarden Pfund im Mai. Bitte beachten Sie auch die heutige GBP/USD-News.

USD/JPY notierte bislang bei 107,71 im Hoch. Die aus Japan über Nacht gemeldeten Daten sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Die Verbraucherpreise stiegen in der Kernrate im Juni wie erwartet um 0,6 Prozent im Jahresvergleich, nach plus 0,8 Prozent im Mai. Der Gesamtwirtschaftsindex legte im Mai ebenfalls wie erwartet um 0,3 Prozent im Monatsvergleich zu, nach zuvor plus 0,8 Prozent. Bitte lesen Sie auch die USD/JPY-News.

Aus den USA wird am Freitagnachmittag das Konsumklimaindex der Uni Michigan gemeldet. Zudem stehen weitere Reden von Fed-Vertretern auf der Agenda. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.