• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18353 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,38436 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,819 ¥
  • AUD/USD - Kürzel: AUD/USD - ISIN: XC000A0E4TC6
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,75755 $

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar hat seine Verluste nach Erreichen eines knappen Dreimonatshochs am vergangenen Freitag am Dienstag zunächst ausgeweitet, konnte aber im weiteren Verlauf des europäischen Handels am Dienstagvormittag erholen und notiert auf Tagessicht nun im Plus. Das am vergangenen Freitag erreichte knappe Dreimonatshoch rückt damit wieder näher.

Nachdem EUR/USD am Dienstagmorgen zunächst seine Erholung von dem am vergangenen Freitag bei 1,1807 erreichten knappen Dreimonatstief bis 1,1895 im Hoch fortgesetzt hat, ist das Währungspaar im Zuge schwacher Wirtschaftsdaten aus Deutschland und der Eurozone im weiteren Handelsverlauf zurückgefallen und notiert auf Tagessicht nun deutlich im Minus (im Tief bei 1,1829). Die am Morgen gemeldeten Auftragseingänge in der deutschen Industrie haben mit einem überraschenden Rückgang um 3,7 Prozent im Monatsvergleich enttäuscht. Dies ist der stärkste Rückgang seit dem coronabedingten Einbruch im April vergangenen Jahres. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet, nach plus 1,2 Prozent im April.

Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sind im Mai um 4,6 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Erwartet worden war hier ein Zuwachs um 4,4 Prozent, nach einem Rückgang um 3,9 Prozent zuvor. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Plus von 9,0 Prozent (Konsens plus 8,2 Prozent, nach plus 23,3 Prozent im April). Der deutsche ZEW-Index ist im Juli stärker eingebrochen als erwartet. Der vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Konjunkturerwartungsindex stürzte von 79,8 Punkten im Juni auf 63,3 Zähler im Juli – der niedrigste Wert seit Januar 2021. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 75,2 Punkte gerechnet. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD ist von seinem heutigen Wochenhoch bei 1,3898 im weiteren Handelsverlauf bis 1,3833 im Tief zurückgefallen. Der Einkaufsmanagerindex für den britischen Bausektor ist im Juni überraschend auf 66,3 Punkte gestiegen. Erwartet worden war im Konsens hingegen ein Rückgang auf 63,8 Zähler, nach 64,2 Punkten im Mai.

USD/JPY fällt weiter von seinem am vergangenen Freitag erreichten 15-Monatshoch bei 111,16 bis bislang 110,72 im Tief zurück. Die durchschnittlichen Nettoeinkommen in Japan sind im Mai um 1,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 2,1 Prozent gerechnet, nach plus 1,4 Prozent im April- Die Ausgaben privater Haushalte erhöhten sich im Mai auf Jahressicht um 11,6 Prozent. Erwartet worden war hier ein Zuwachs um 10,9 Prozent, nach plus 13,0 Prozent zuvor.

AUD/USD erholt sich nach dem Zinsentscheid der australischen Notenbank weiter von seinem am 2. Juli 2021 bei 0,7444 erreichten Sechsmonatstiefs. Im Hoch erreichten die Notierungen 0,7599. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent belassen. Das aktuelle Anleihenkaufprogramm wurde bis mindestens Mitte November verlängert, die Käufe wurden jedoch von derzeit fünf auf vier Milliarden Austral-Dollar pro Woche reduziert. Der Leitzins soll erst angehoben werden, wenn die tatsächliche Inflation nachhaltig innerhalb des Zielbereichs von zwei bis drei Prozent liegt. Dies dürfte nach Einschätzung der RBA nicht vor 2024 sein. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Am Dienstagnachmittag wird aus den USA u.a. der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor gemeldet. Neue Hinweise auf die künftige Richtung der US-Geldpolitik könnte das am Mittwochabend zur Veröffentlichung kommende Sitzungsprotokoll des letzten Notenbanktreffens der Federal Reserve Bank (Fed) geben. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.