• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17921 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,30490 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,455 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Dienstagvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) zu, bewegt sich aber nach wie vor in der Nähe seines zu Wochenbeginn erreichten Dreiwochentiefs.

Obwohl größere Verhandlungsfortschritte zwischen den Demokraten und Republikanern bisher ausgeblieben sind und eine Einigung vor den US-Präsidentschaftswahlen Anfang November unwahrscheinlich ist, besteht am Markt weiterhin die Hoffnung, dass es in den USA in Kürze ein weiteres Billionen schweres Corona-Konjunkturpaket geben wird. Dahinter stecken die Umfrageergebnisse, denen zufolge der demokratische Herausforderer Joe Biden seinen Vorsprung gegenüber Amtsinhaber Donald Trump immer weiter ausbauen kann. Nach einem Wahlsieg Bidens könnten die Demokraten ein großes Konjunkturpaket auf den Weg bringen, sollten sie auch im Senat die Mehrheit erobern.

EUR/USD gibt bislang bis 1,1777 im Tief nach. Zu Wochenbeginn hatten die Notierungen bei 1,1828 ein knappes Dreiwochenhoch erreicht. Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Oktober überraschend deutlich gesunken. Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Index fiel von 77,4 Punkten im September auf 56,1 Zähler im Oktober. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf 73,0 Punkte gerechnet. „Die ZEW-Konjunkturerwartungen liegen noch sehr deutlich im positiven Bereich. Die große Euphorie der Monate August und September scheint aber verflogen zu sein“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. Bitte lesen Sie auch die ausführlichere EUR/USD-News.

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EUR/USD

GBP/USD fällt von seinem zu Wochenbeginn bei 1,3082 erreichten knappen Fünfwochenhoch zurück und notierte bislang bei 1,3014 im Tief. Der am Morgen gemeldet britische Arbeitsmarktbericht ist gemischt ausgefallen. Die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher ist im September mit einem Anstieg um 28.000 deutlich geringer ausgefallen als im Konsens mit plus 78.800 erwartet, nach 73.700 im August. Die Arbeitslosenquote legte im August im Dreimonatsschnitt saisonbereinigt hingegen überraschend deutlich auf 4,5 Prozent zu. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 4,3 Prozent gerechnet, nach 4,1 Prozent im Juli.

Aufmerksamkeit gilt in dieser Woche auch den die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union (EU). Am Donnerstag endet die vom britischen Premierminister Johnson gesetzte Frist, bis zu der die Verhandlungen mit der EU erhebliche Fortschritte zeigen müssen. Andernfalls droht zum Jahresende ein harter Brexit. Bitte beachten Sie auch die umfassendere GBP/USD-News.

USD/JPY legt bislang bis 105,50 zu. Die japanische Geldmenge M2 ist im September um 9,0 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 9,1 Prozent gerechnet, nach zuvor plus 8,6 Prozent.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Dienstagnachmittag sind die US-Verbraucherpreise im September. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.