• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,20635 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,38641 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,963 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Mittwochvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiter von seinem gestern erreichten Dreiwochentief.

Der Greenback profitiert von steigenden US-Staatsanleihenrenditen und der Aussicht auf eine schnelle Konjunkturerholung von dem coronabedingten Einbruch. Zentral für die wirtschaftliche Erholung ist weiterhin das von US-Präsident Joe Biden geplante Konjunkturpaket, mit dem weitere 1,9 Billionen US-Dollar in die US-Wirtschaft gepumpt werden sollen.

Hinzu kommt die Frage, wann die Federal Reserve Bank bei steigenden Inflationszahlen ihre ultralockere Geldpolitik zurückfahren wird. Aufmerksamkeit gilt diesbezüglichen Hinweisen im Protokoll des letzten US-Notenbanktreffens im Januar, das am Mittwochabend veröffentlicht wird.

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EUR/USD

Während EUR/USD bei 1,2058 im Tief gehandelt wurde, fällt GBP/USD weiter von seinem gestern bei 1,3951 erreichten höchsten Stand seit April 2018 zurück. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 1,3861. Die Inflation in Großbritannien ist im Januar stärker als erwartet gestiegen. Die Verbraucherpreise haben im Januar auf Jahressicht um 0,7 Prozent zugelegt. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einer Teuerungsrate von 0,5 Prozent gerechnet, nach plus 0,6 Prozent im Dezember. Die Erzeugerpreise stiegen im Januar um 0,4 Prozent im Monatsvergleich. Erwartet worden war hier im Konsens ein Zuwachs um 0,2 Prozent, nach zuvor plus 0,3 Prozent. Bitte lesen Sie auch die umfassendere GBP/USD-News.

USD/JPY hat zur Wochenmitte bei 106,22 ein Fünfmonatshoch erreicht, konnte die Gewinne aber nicht halten und fiel bislang bis 105,79 zurück. Die japanischen Maschinenaufträge sind im Dezember in der Kernrate überraschend um 5,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang um 6,1 Prozent gerechnet, nach plus 1,5 Prozent im November. Der Überschuss in der japanischen Handelsbilanz sank im Januar saisonbereinigt auf 0,39 Milliarden Yen. Erwartet worden war hier im Schnitt ein Aktivsaldo von 0,48 Milliarden Yen, nach zuvor plus 0,51 Milliarden Yen. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/JPY-News.

Aus den USA stehen am Mittwochnachmittag zahlreiche Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an, darunter die Erzeugerpreise, die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion im Januar. Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung wird um 20:00 Uhr MEZ publik gemacht. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.