• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,18259 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,37640 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 110,159 ¥

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Mittwochvormittag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) weiter von seinem am vergangenen Freitag nach einem enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht erreichten Vierwochentief.

Der Wert von lediglich 235.000 neu geschaffenen Stellen im August war der schwächste seit sieben Monaten und könnte darauf hindeuten, dass die Federal Reserve Bank (Fed) den Start des sog. „Tapering“, der Verringerung ihrer monatlichen Anleihenkäufe, nach hinten verschiebt, weil die Erholung am US-Arbeitsmarkt nicht wie erwartet voranschreitet.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat das Volumen ihrer wöchentlichen Anleihenkäufe von bisher fünf auf vier Milliarden Austral-Dollar reduziert. Gleichzeitig wurde jedoch die Laufzeit des Anleihenkaufprogramms bis mindestens Mitte Februar 2022 verlängert. Dies sei angesichts der Verzögerungen bei der wirtschaftlichen Erholung und der zunehmenden Unsicherheit infolge der Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus erforderlich, hieß es. Am Mittwochnachmittag steht der Zinsentscheid der Bank of Canada (BoC) an. Die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) folgt am Donnerstag.

EUR/USD fällt zur Wochenmitte weiter von seinem am vergangenen Freitag nach einem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht bei 1,1909 erreichten Zweimonatshoch zurück. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 1,1817. Aus Frankreich wurde gemeldet, dass die Zahl der neuen Stellen im zweiten Quartal (ex Agrar) um 1,1 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen ist, nach einem Zuwachs um 0,6 Prozent im Vorquartal. Die Einzelhandelsumsätze in Italien sind im Juli um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken, nach einem Anstieg um 0,7 Prozent im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Zuwachs um 6,7 Prozent, nach zuvor plus 7,9 Prozent. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

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EUR/USD

Während GBP/USD von seinem am Freitag bei 1,3892 erreichten Dreieinhalbwochenhoch weiter bis bislang 1,3749 im Tief nachgibt, fällt USD/JPY im weiteren Handelsverlauf am Mittwoch von seinem über Nacht bei 110,45 erreichten Dreieinhalbwochenhoch zurück und notierte bislang bei 110,17 im Tief.

Das japanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal laut endgültiger Veröffentlichung um 0,5 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, nachdem zunächst nur ein Zuwachs um 0,3 Prozent gemeldet worden war. Im ersten Quartal war die japanische Wirtschaftsleitung sequenziell um 1,1 Prozent gesunken. Das Economy Watchers Sentiment hat sich im August deutlich auf 34,7 Punkte eingetrübt. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang von 48,4 Zählern im Juli auf aktuell 45,9 Punkte gerechnet. Die Kreditvergabe legte im August um 0,6 Prozent im Jahresvergleich zu. Erwartet worden war hier ein Anstieg um 1,0 Prozent wie im Juli. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/JPY-News.

Aus den USA werden am Mittwochnachmittag unter anderem die JOLTS-Daten (offene Stellen) im Juli gemeldet. Am Abend steht das Beige Book, ein Konjunkturbericht der Fed, an. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.