• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,11186 $
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,22410 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 105,832 ¥
  • USD/CAD - Kürzel: USD/CAD - ISIN: XC000A0AEM51
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,33138 $
  • NZD/USD - Kürzel: NZD/USD - ISIN: XC000A0G85A0
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,63769 $
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München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar macht im europäischen Handel am Montag auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) einen Teil seiner kräftigen Freitagsverluste wieder wett. Der Vorsitzende der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell hatte am Freitag während seiner Rede bei dem Notenbank-Symposium in Jackson Hole gesagt, dass sich die US-Wirtschaft in einer guten Verfassung befinde, aber erhebliche Risiken bestünden und man entsprechend handeln werde, um die Expansion aufrecht zu erhalten. Seine Äußerung aus dem Juli, wonach die letzte Zinssenkung nicht der Beginn eines neuen Zinszyklus sei, wiederholte Powell nicht.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat unterdessen eine neue Eskalationsstufe erreicht. China kündigte neue Zölle auf US-Importe an, während US-Präsident Donald Trump forderte, dass sich US-Unternehmen aus China zurückziehen sollten. Zudem kündigten die USA ab Oktober eine Erhöhung bestehender Zölle auf chinesische Importe im Volumen von 250 Milliarden US-Dollar von 25 Prozent auf 30 Prozent sowie neue Zölle in Höhe von 15 Prozent auf einen Warenwert von 300 Milliarden US-Dollar an.

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EUR/USD

EUR/USD fällt von seinem am Freitag bei 1,1153 erreichten Wochenhoch zurück und notierte bislang bei 1,1108 im Tief. Dabei belasten den Euro auch schlechte Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft. Wie am Morgen gemeldet wurde, ist der ifo-Geschäftsklimaindex, das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Industrie im August überraschend deutlich auf 94,3 Punkte gefallen – der fünfte Rückgang in Folge und der niedrigste Stand seit 2012. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang auf 95,2 Zähler gerechnet, nach 95,7 Punkten im Juli. „Die Sorgenfalten der deutschen Wirtschaft werden immer tiefer", sagte ifo-Präsident Clemens Fuest. „Die Anzeichen für eine Rezession in Deutschland verdichten sich." Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

GBP/USD gibt von seinem am Freitag erreichten Dreiwochenhoch bei 1,2294 bislang bis 1,2232 nach, während sich USD/JPY vom Freitagstief bei 105,23 bislang bis 105,99 erholt. USD/CAD notierte bislang bei 1,3320 im Hoch. Wie bereits am Freitagnachmittag gemeldet wurde, waren die kanadischen Einzelhandelsumsätze im Juni auf Monatssicht überraschend unverändert. Analysten hatten im Konsens mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet, nach minus 0,1 Prozent im Mai. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CAD-News.

NZD/USD ist zu Beginn der neuen Handelswoche auf ein knappes Vierjahrestief bei 0,6341 gefallen. Die neuseeländische Handelsbilanz weist im Juli ein Defizit von 685 Millionen Neuseeland-Dollar auf. Analysten hatten im Konsens mit einem geringeren Passivsaldo von 250 Millionen Neuseeland-Dollar gerechnet, nach einem Überschuss von 331 Millionen Neuseeland-Dollar im Juni. Bitte lesen Sie auch die aktuelle NZD/USD-News.

Datenseitiges Highlight im US-Handel am Montagsnachmittag sind die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im Juli. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.