• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,21074 $
  • USD/JPY - Kürzel: USD/JPY - ISIN: XC0009659910
    Börse: FOREX / Kursstand: 104,953 ¥
  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,37895 $
  • USD/CHF - Kürzel: USD/CHF - ISIN: XC0009652816
    Börse: FOREX / Kursstand: 0,89253 Fr
  • USD/RUB - ISIN: XC000A0C31G0
    Börse: FOREX / Kursstand: 74,32000 р.

München (GodmodeTrader.de) – Der US-Dollar erholt sich im europäischen Handel am Freitagvormittag von seinen dieswöchigen Verlusten, die dem Greenback am Mittwoch auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein Zweiwochentief beschert haben.

Am Donnerstagnachmittag war gemeldet worden, dass die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 6. Februar 2020 mit 793.000 stärker gestiegen sind als erwartet. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 750.000 gerechnet, nach 812.000 in der Vorwoche. Am vergangenen Freitag hatte bereits der US-Arbeitsmarktbericht für Januar enttäuscht. Die Daten legen nahe, dass die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen wird.

US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Mittwoch davor gewarnt, dass der US-Arbeitsmarkt noch weit von einer vollständigen Erholung entfernt sei und zu einer nationalen Kraftanstrengung aufgerufen, um die US-Amerikaner nach der Covid-19-Krise wieder zurück in Arbeit zu bringen. Die Federal Reserve Bank (Fed) werde die Wirtschaft daher weiterhin mit niedrigen Zinsen und hohen Wertpapierkäufen unterstützen, so Powell.

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EUR/USD

Während EUR/USD von seinem am Donnerstag bei 1,2149 erreichten knappen Zweiwochenhoch bis bislang 1,2099 im Tief zurückfällt, klettert USD/JPY bislang bis 105,18 im Hoch.

GBP/USD fällt weiter von seinem zur Wochenmitte bei 1,3866 erreichten höchsten Stand seit Ende April 2018 zurück. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 1,3775. Während die britische Industrieproduktion und die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe mit Anstiegen im Dezember um 0,2 Prozent bzw. 0,3 Prozent im Monatsvergleich enttäuscht haben (Konsens plus 0,5 Prozent, nach minus 0,1 Prozent bzw. plus 0,7 Prozent wie zuletzt), hat das Wirtschaftswachstum positiv überrascht. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im vierten Quartal um 1,0 Prozent im Quartalsvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 16,0 Prozent im dritten Quartal. Im Dezember lag das BIP-Plus dabei bei 1,2 Prozent. Erwartet worden war hier ein Zuwachs um 1,0 Prozent, nach einem Rückgang um 2,6 Prozent im November. Bitte lesen Sie auch die aktuelle GBP/USD-News.

USD/CHF erholt sich weiter von seinem am Mittwoch bei 0,8888 erreichten knappen Zweiwochentief. Im Joch notierte das Währungspaar bislang bei 0,8928. Die schweizerischen Verbraucherpreise sind im Januar auf Monatssicht um 0,1 Prozent gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem unveränderten Wert gerechnet, nach einem Rückgang um 0,1 Prozent. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ergibt sich aktuell ein Preisrückgang um 0,5 Prozent, nach zuvor minus 0,8 Prozent. Bitte beachten Sie auch die heutige USD/CHF-News.

USD/RUB erholt sich von seinem gestrigen Dreiwochentief bei 76,160 bis bislang 74,395. Die russische Notenbank hat soeben ihren Leitzins wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert bei 4,25 Prozent belassen. Die Inflationsprognose für 2021 wurde auf 3,7 bis 4,2 Prozent angehoben.

Aus den USA wird am Freitagnachmittag lediglich das vorläufige Konsumklima der Uni Michigan im Februar gemeldet. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.