• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
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  • GBP/USD - Kürzel: GBP/USD - ISIN: GB0031973075
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Der US-Dollar ist im europäischen Handel am Dienstagvormittag getrieben von US-Zinsanhebungserwartungen über seinen bisherigen 2022er-Höchststand aus dem Juni geklettert und hat jüngst auf breiter Basis (gemessen am US-Dollar-Index) ein frisches 20-Jahreshoch erklommen.

Im Fokus liegt das am Mittwochabend anstehende Sitzungsprotokoll des letzten US-Notenbanktreffens, bei dem die Federal Reserve Bank (Fed) ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 75 Basispunkte erhöht hat. Es gilt als sicher, dass es bezüglich der weiteren Zinsaussichten einen aggressiven Ton anschlägt. Laut FedWatch Tool der CME ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung um 75 Basispunkte bei dem nächsten US-Zinsentscheid am 27. Juli auf dann 2,25 bis 2,50 Prozent auf 95,1 Prozent gestiegen.

EUR/USD ist unter sein Fünfjahrestief vom 13. Mai 2022 bei 1,0349 gefallen und hat mit bislang zutiefst 1,0297 ein knappes 20-Jahrestief erreicht (tiefster Stand seit Dezember 2002). Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor in der Eurozone ist im Juni laut endgültiger Veröffentlichung auf 53,0 Punkte nach oben revidiert worden. Zunächst war ein Wert von 52,8 Zählern gemeldet worden, nach 56,1 Punkten im Mai. Der Einkaufsmanagerindex für deutschen Dienstleistungssektor im Juni liegt laut endgültiger Veröffentlichung nach wie vor bei 52,4 Zählern. Im Mai war ein Wert von 55,0 Punkten gemeldet worden. Bitte lesen Sie auch die aktuelle EUR/USD-News.

GBP/USD gibt mit bislang 1,2042 im Tief ebenfalls nach. Der Einkaufsmanagerindex für den britischen Dienstleistungssektor im Juni ist auf 54,3 Punkte nach oben revidiert worden. Zunächst war gegenüber dem Vormonat Mai ein unveränderter Wert von 53,4 Zählern gemeldet worden.

USD/JPY hat zunächst bis 136,36 zugelegt, bevor es im weiteren Handelsverlauf zu einem Rücksetzer bis bislang zutiefst 135,54 kam. Das am 29. Juni 2022 erreichte 24-Jahreshoch liegt bei 137,00. das durchschnittliche Nettoeinkommen in Japan ist im Mai um 1,0 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 1,3 Prozent gerechnet, nach zuvor plus 1,7 Prozent. Der Einkaufsmanagerindex für den japanischen Dienstleistungssektor im Juni ist auf 54,0 Punkte nach unten revidiert worden. Zunächst war ein Wert von 54,2 Zählern gemeldet worden, nach 52,6 Punkten im Mai.

AUD/USD fällt von seinem im frühen Handel am Dienstag erreichten Hoch bei 0,6895 zurück und notierte bislang bei 0,6789 im Tief. Die australische Notenbank hat im Kampf gegen die hohe Inflation ihren Leitzins über Nacht wie von Analysten im Konsens erwartet um 50 Basispunkte auf nun 1,35 Prozent angehoben. Seit Mai hat die Reserve Bank of Australia (RBA) ihren Leitzins damit um insgesamt 125 Basispunkte angehoben – die schnellste Serie von Erhöhungen seit 1994.

Weitere Zinsanhebungen dürften folgen. „Der Vorstand geht davon aus, dass in den kommenden Monaten weitere Schritte zur Normalisierung der monetären Bedingungen in Australien unternommen werden“, sagte RBA-Gouverneur Philip Lowe, der zuversichtlich ist, dass die australische Wirtschaft dies verkraften kann. Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,9 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahrzehnten, während die Zahl der freien Stellen ein Rekordhoch erreicht hat. Bitte beachten Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Aus den USA werden am Dienstagnachmittag lediglich die Auftragseingänge in der US-Industrie im Mai gemeldet. Die Details sowie andere Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.